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RWM-Antwort auf eine Leseranfrage:

Blankwaffe: Was ist das für ein Säbel?

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Der Mainzer Handels- und Büchsenmacherunternehmen Waffen Frank veranstaltet am 29. und 30. Oktober 2011 seine 4. Hausmesse.

Besucher haben die Gelegenheit, das gesamte Angebot "ohne Streß" durchzustöbern. Das Unternehmen übernimmt die Parkkosten.

In einer Sonderausstellung "Unikate, Raritäten, Sonderwaffen" zeigt Waffen Frank hochwertige und seltene Stücke, darunter beispielsweise eine frühe C96 "Cone Hammer" mit nummerngleichem Kasten, eine perkussionierte Bündelpistole der schwedischen Marine, einen Revolver Remington Smoot New Line No 2, eine Erika- und eine Kolibri-Pistole, eine vergoldete PPK mit 90-Grad-Sicherung im Kasten oder eine frühe Selbstladeflinte System Sjörgensen.

Über das Angebot informiert die Netzseite von Waffen-Frank.

Der Fachmann für Verschlußkinematik Peter Dannecker hat ein neues Buch über die Firma Fritz Mann in Suhl-Neundorf geschrieben.

Das Buch behandelt die Firmengeschichte von 1896 bis 1938. Der Autor befaßt sich auch mit Erfindungen der drei Manns, Vater Fritz, Bruder Otto und Sohn Willi, darunter eine Belastungsrille im Patronenlager.

ISBN 978-3-937981-54-3

Preis: 12,90 Euro zuzüglich Versand.

Rufnummer und E-Mail des Verlags finden Sie hier.

 

 

 

  

Die Interessengemeinschaft liberales Waffenrecht in Österreich (IWÖ) bietet Kursleitern, die auf den österreichischen Waffenführerschein vorbereiten, eine DVD an, mit der diese ihren Unterricht besser gestalten können.

Folgende Inhalte werden darin behandelt:
- Waffenbesitz und Verantwortung 
- Waffengesetz 
- Notwehrrecht 
- Ordnungsgemäße Verwahrung 
- Sicherer Umgang mit der Waffe 
- Grundzüge des Schießens mit der Faustfeuerwaffe

  

Das Münchner Auktionshaus Hermann Historica versteigert in seiner 63. Auktion einige Waffensammlungen.

Die Auktion findet am 24. und 25. Oktober statt. Aufgerufen werden 1391 Losnummern. Unter den Schußwaffen aus fünf Jahrhunderten befinden sich zwei größere Sammlungen.

Zum einen wird eine umfangreiche Sammlung Kleinkalibergewehre versteigert. Sie enthält mehrere interessante Stücke, darunter Wehrsportkarabiner.

Eine weitere Sammlung enthält eine ebenfalls umfangreiche Sammlung ziviler und militärischer Mauser-Kurzwaffen.

Den Katalog können Sie hier bestellen oder online durchforsten.

 

Am 2. Oktober eröffnet das Museum "Wendener Hütte" die Ausstellung "Schlagabtausch - Einblicke in die Entwicklung preußischer Blankwaffen". Die Ausstellung läuft bis zum 20. Dezember 2011.

 

 

 

 

  
  

Eine Stereotype bei der Bewertung dieses Krieges durch die Briten war, daß die Buren ihre Überlegenheit im Feuergefecht den Mauser-Gewehren verdankten. Doch bei näherer Betrachtung treten andere Faktoren hinzu, die auch heute noch für die Infanterie von Bedeutung sind.

 

Von Dr. Elmar Heinz und Gerhard Ortmeier M.A.

Bilder: Uwe Feuerbach und Mag. Reinolf Reisinger

 

Für die Briten war es eine unangenehme Überraschung, in diesem Krieg zum ersten Mal seit dem Krimkrieg wieder einem Gegner gegenüber zu stehen, dessen Schußwaffen nicht weit unterlegen, sondern zumindest ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen waren.

RWM Depesche 04 282 marktplatz sammeln alte munition 700

In den zahlreichen Nachlässen, die derzeit auf den Markt kommen, befindet sich auch viel Munition. Was Händler oft achtlos in die Ecke werfen, ist ein eigenständiges Sammelgebiet.

Von Dr. Elmar Heinz

Wer als Erbnehmer das Eigentum an einer Waffensammlung erwirbt, kann sich diese auf die eigene Waffenbesitzkarte übertragen lassen – sofern vorhanden. Mit den oft angebrochenen und kleinteiligen Munitionsbeständen, die zu solchen Erbmassen gehören, sieht es etwas anders aus. Die „Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz“ (WaffVwV) stellt klar, daß eine Erlaubnis nach § 10 Absatz 3 des Waffengesetzes nur zu erteilen ist, wenn der Erbnehmer selbst bereits eine waffenrechtliche Genehmigung hat. Ist das nicht der Fall, ist die Munition einem Berechtigten zu überlassen.

  

Die Deutsche Wehrmacht mußte sich ab 1941 in der Sowjetunion massiv mit feindlichen Scharfschützen herumschlagen. Sie bildete dann selbst hervorragende Schützen hierzu aus. Karabiner 98 k mit Zielfernrohr hatte es zuvor kaum gegeben. Aus einem Exportgeschäft wurde eine bewährte ZF-Montage übernommen.

Von Dr. Albrecht Wacker

Der Zweite Weltkrieg brachte als erster teilmotorisierter Bewegungskrieg nicht nur viele technische Neuerungen hervor. Er war zugleich der erste Waffengang von Bedeutung, der medial konsequent begleitet und aufbereitet wurde. Spezielle Propagandakompanien folgten nicht nur der deutschen Truppe in den Einsatz. Sie versorgten die Heimat und militärische Stellen mit Bild- und Filminformationen. Die Bevölkerung sollte mit gezielt aufbereitetem Material zu Engagement und Durchhalten bewegt werden. Zu diesen gesteuerten Meldungen gehörten in besonderem Maße Berichte von Heldentaten einzelner Soldaten oder Truppenteile und solche über spezielle Waffen.

 

  

Nachdem der Sturm der Befreiungskriege sich gelegt hatte, begann in Preußen die politische und militärische Neuordnung der Verhältnisse. Regimenter wurden ausgezeichnet, aufgelöst und umgeformt. Die neu entstandenen Kürassier-Regimenter erhielten als Waffe nicht die französischen Beute­degen, sondern den Pallasch M. 1819 nach russischem Muster.

Von Christian Wagner M.A.

In einem sibirischen Sprichwort heißt es: „Das schönste am Schenken ist die Freude in den Augen des Beschenkten“. Dementsprechend müssen die Augen der ehemaligen preußischen Dragoner und Ulanen geleuchtet haben, als sie 1819 ihre Säbel ablegten und den neuen russischen Kürassierdegen entgegennehmen konnten. Nach den gewonnenen Befreiungskriegen gegen das von Napoleon regierte Frankreich wurden die preußischen Dragoner-Regimenter Nr. 1, Nr. 2, Nr. 4, Nr. 8 und die Garde-Ulanen in Kürassier-Regimenter umgewandelt. Diese „neuen“ Regimenter wurden nicht mit dem Standardmodell des Pallaschs M. 1817 (s. RWM 02, S. 120f.) nach französischem Muster ausgerüstet, sondern erhielten das eigens für diesen Zweck neu geschaffene Modell 1819. Beide Modelle wurden also von verschiedenen Einheiten parallel zueinander getragen. Der Grund hierfür ist heute nicht mehr bekannt.