1990 bis heute
DO 28 - Reservisten halten Maschine flugfähig
Die Reservistenkameradschaft (RK) Flugdienst hält am Flugplatz Uetersen (Holstein) zwei DO 28 flugfähig, die zuvor von der Bundeswehr genutzt wurden. Interessierte können mitfliegen.
Handbuch „Reibert“: Neue Auflage

Das Handbuch für den deutschen Soldaten ist in einer aktuellen Auflage erhältlich. Es vermittelt kompakt Grundwissen über Staat, Gesellschaft und die Streitkräfte. Der „Reibert“ ist „das“ Nachschlagewerk für den praktischen Dienst und den Unterricht im Rahmen der militärischen Ausbildung.
Der Reibert ist seit Jahrzehnten das bewährte Standardwerk für die Soldatenausbildung in allen fünf Organisationsbereichen: Heer, Luftwaffe, Marine, SKB, Zentraler Sanitätsdienst. In kompakter Form und stets aktuell vermittelt der Reibert das Grundwissen über Staat, Gesellschaft und die Streitkräfte, gewährt einen Überblick über den Auftrag der Bundeswehr und ihre Struktur.
Neu im RWM-Kiosk: Dieter Handrichs Kosovo-Tagebuch
Dieter Handrich beschreibt detailliert und eindringlich seinen KFOR-Einsatz im zweiten Halbjahr 2000.
Als Hauptmann im deutschen Kontingent bereist er die Ortschaften im deutschen Einsatzgebiet im Kosovo. Dabei lernt er nicht nur die Schwierigkeiten kennen, mit denen die Menschen in diesem Land unmittelbar nach dem Krieg zu kämpfen haben. Handrich gewinnt einen klaren Überblick über die Eigenheiten und Befindlichkeiten der einzelnen ethnischen und religiösen Gruppen. Er schildert in diesem Tagebuch nicht nur das Neben- und das Gegeneinander dieser Gruppen, sondern zeigt auch einen klaren Blick für das Menschliche, für Herzlichkeit und Tragik.
Dieter Handrich (Jahrgang 1948) trat 1967 in die Bundesluftwaffe ein und war bis zum Ende seiner Dienstzeit im Flugsicherungskontrolldienst tätig. 1973 wurde er zum Leutnant befördert. Er diente kurz in der Bereichskontrolle Süd (Frankfurt/Main), dann im Jagdgeschwader 74 „Mölders„ (Neuburg) und nach 1990 im Jagdgeschwader 73 „Steinhoff„ (Laage). Handrich war bis 2002 aktiv. Ihm wurde das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold verliehen. Im Jahr 1993 erhielt er vom Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (Koblenz) bei der ersten Verleihung den renommierten Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte und Wehrwissenschaften.
Handrich, Dieter: KFOR 2000 – ein Tagebuch. Eltville 2013. 540 Seiten, rund 100 Farbbilder, Kleberücken. Format: A5. Preis: 28,90 Euro
Klicken Sie einfach auf den Buchtitel, um in den RWM-Kiosk zu gelangen.
Buch: Groß - Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer
Groß, Gerhard P.: Mythos und Wirklichkeit. Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d. Ä bis Heusinger. Paderborn, München 2013
ISBN 978 3506 775 542, 361 Seiten, 39,90 €
Notorisch zu kurz gedacht. Gerhard Groß rekonstruiert in seiner Studie Möglichkeiten und Grenzen einer militärischen Handlungsmaxime im Bismarckreich
Was steckte tatsächlich hinter dem Mythos des operativen Denkens im Preußisch-deutschen Generalstab? Der Potsdamer Historiker Gerhard P. Groß hat nun in einer breit angelegten und gut gegliederten Studie den ambitionierten Versuch unternommen, Genese , Eckpunkte und Defizite dieser prägenden Schule während der Zeit des Bismarckreiches (1871-1945) zu rekonstruieren und schließlich auch die Ursachen ihres katastrophalen Scheiterns in zwei Weltkriegen offenzulegen. Ganz neu ist sein Ansatz allerdings nicht. Schon vor fast 50 Jahren hatte der deutsch-israelische Militärhistoriker Jehuda Wallach die hochgradige Einseitigkeit des militärischen Denkens in Preußen-Deutschland als „Dogma der Vernichtungsschlacht“ in seiner gleichnamigen Studie bezeichnet.
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Londoner Science Museum zeigt virtuelle Ausstellung zur Schiffahrt
Das Science Museum in London führt Interessierte durch seine Schiffahrtsausstellung – virtuell, denn die Ausstellung wurde im Jahr 2012 geschlossen.
Die hauseigene Ausstellung des Science Museum in London nutzt hierfür ein Virtual-Reality-Konzept (VR). Bevor die 1.800 Exponate für das Magazin verpackt wurden, haben Museumsmitarbeiter sie mit „Lidar“, einer speziellen Laser-Scanning-Technologie (Light detection and ranging), digital erfaßt. Auch die Räumlichkeiten wurden so vermessen.
Exakte Vermessung. „Unsere Schiffahrtsausstellung wurde bereits im Jahr 1963 eröffnet und war der Ort, an dem das Museum seine maritime Sammlung präsentierte“, erläutert David Rooney, Kurator zuständig für den Transport, auf der Museums-Netzseite. Im Vorjahr sei dieser Teil der Galerie allerdings geschlossen worden, um der im September 2014 startenden Nachfolgeausstellung zum „Informationszeitalter“ Platz zu machen. Durch das aktuelle VR-Projekt könne man die Ausstellung aber quasi „wieder auferstehen lassen“. Das Projekt in London gilt als richtungsweisend für die Museumslandschaft.
100 Jahre Marineflieger - neues Buch erschienen
Die deutschen Marineflieger feierten am 17. und 18. August 2013 ihr hundertjähriges Bestehen. Ein reich bebildertes neues Buch von Heinrich Walle beschreibt dieses bewegte Jahrhundert.
Die deutsche Marine fährt nicht nur zur See, sie fliegt auch über See – und das seit 100 Jahren. Marineflieger sind Teil der Marine und decken damit eine weitere Dimension der Seekriegsführung ab.
Die bewegte hundertjährige Geschichte der Deutschen Marine ist auch eine Geschichte der Identitätsfindung, die durch zwei Weltkriege, den Kalten Krieg, den weltweiten Einsatz heute und durch viele andere Veränderungen gekennzeichnet ist.
Das vorliegende Werk dokumentiert diese Entwicklung der Marinefliegerei, es beleuchtet die Einsatzgeschichte, die organisatorische Entwicklung, die Fluggeräte und beschreibt die Soldaten dieser Waffengattung. Ein besonderes Augenmerk wird auf die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen der Marineflieger gelegt. Unverkennbar ist dabei der Stolz auf die eigene Profession.
Extra ist dem Werk eine DVD beigelegt, auf der rund 300 Fotos enthalten sind.
Bibliographische Daten:
Deutsches Maritimes Institut (Hrsg.) / Walle, Heinrich u.a.: 100 Jahre Marineflieger 1913 bis 2013. Hamburg 2013. 232 Seiten, 21 cm × 27 cm, Pappband mit Schutzumschlag. Mit Foto-DVD, (D) 29,80 Euro, (A) 30,80 Euro, (CH) SFr 41,80 (empfohlen) ISBN 978-3-8132-0947-1
6. Event am Bunkermuseum findet bei Frauenwald statt
Das "6. Event am Bunkermuseum" mit militärischen Fahrzeugen, Oldtimern, Modellbau und Sprechfunk findet vom 26. bis 28. Juli 2013 bei Frauenwald in Thüringen statt.
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Adlerauge in Afghanistan - Ausstellung im Panzermuseum Munster
Das Deutsche Panzermuseum in Munster zeigt bis Mitte August 2013 eine Ausstellung mit Luftaufnahmen, die das AG 51 „Immelmann“ in Afghanistan anfertigte.
Diese Fotografien bannen den Betrachter auf widersprüchliche Weise: Einerseits sind sie Handwerkszeug aus dem Einsatz in Afghanistan und handfeste Quellen der jüngsten Militärgeschichte. Sie regen zum kritischen Nachfragen, zum Nachdenken, zum Diskutieren an. Gleichzeitig faszinieren sie durch eine ganz eigene künstlerisch-fotografische Ästhetik, die aus der Mischung einer faszinierenden Umwelt und exzellenten optischen Aufnahmegeräten entsteht.
Deutsches Panzermuseum, Hans-Krüger-Straße 33, 29633 Munster. Tel.: 05192-2552 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.deutsches-panzermuseum.de
Diese Meldung finden Sie auch im Kaleidoskop von RWM-Depesche 11 auf Seite 788.
Schweizer Garde: So entsteht ein Brustpanzer
Die Schweizer Garde ist im Vatikanstaat für die Sicherheit des Heiligen Vaters verantwortlich. Sie trägt zur Uniform den Brustpanzer, wie er bereits vor 500 Jahren im Gebrauch war. Ein Schmied aus Molln in Oberösterreich fertigt die Panzer jetzt neu.
Die Brustpanzer der Schweizer Garde sind lange im Gebrauch. Nun passen sie teilweise nicht mehr, denn der Durchschnittsmensch ist heute rund 30 cm größer als vor 500 Jahren. Die Garde hat deshalb die Neufertigung von Panzern und Schulterblechen in aktuellen Konfektionsgrößen in Auftrag gegeben.
Die Neue Zürcher Zeitung zeigt auf ihrer Netzseite in einem sehenswerten Film, wie diese Panzer neu gefertigt werden. Klicken Sie auf das NZZ-Symbol, um zum Film zu gelangen.
Bayerisches Armeemuseum: Fahnen werden restauriert
Das Bayerische Armeemuseum wird im Oktober 2012 die 160 Fahnen der Bayerischen Armee zur Restaurierung abhängen. Die Fahnen werden voraussichtlich ab 2015/16 in der dann neugestalteten Dauerausstellung zu sehen sein.
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