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130902_wgm_rastatt_miniaturen_300Das Wehrgeschichtliche Museum zeigt in der Sonderausstellung "Klein aber fein – Waffenminiaturen aus drei Jahrhunderten" vom 21. September 2013 bis 12. Januar 2014 ein großes Spektrum an technisch und künstlerisch hochwertigen Miniaturwaffen aus verschiedenen Jahrhunderten und Kulturkreisen.

Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden die legendären Waffen des „Wilden Westens“ mit einer Vielzahl verschiedener Colt-Revolver und Derringer-Modelle.

Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts stellten hochspezialisierte Büchsenmacher ihre feinmechanische Virtuosität unter Beweis, in dem sie Radschloßpistolen mit ihrem komplizierten Anzündmechanismus en miniature herstellten. Diese kostspieligen Kleinkunstwerke waren beliebte Kabinettstücke in den Kunst- und Wunderkammern des Adels.

bluebook-of-tactical-gun-values-auflage-4th-editionDie vierte Auflage des Blue Book of Tactical Firearms Values ist in Buchform und als CD erhältlich. Die CD enthält alle Informationen der Druckausgabe, also die Wertangaben für taktische Lang- und Kurzwaffen. 

Enthalten sind die 2013 neu erschienenen Modelle, daneben die zuvor auf den Markt gekommenen taktische Waffen mit detaillierten Modellbeschreibungen und die empfohlenen Verkaufspreise für die Vereinigten Staaten von Amerika in US-Dollar. Die CD-Version enthält außerdem einige hundert Abbildungen, die in der Druckfassung nicht enthalten sind, ein Kapitel, das die Einzelteile der Waffentypen definiert, ein taktisches Glossar und drei Verzeichnisse mit Handelsmarken von Herstellern von Waffen, Zubehör und Munition.

Das Blue Book of Tactical Firearms Values ist für die USA gedacht; da der europäische Markt für taktischer Waffen zu einem guten Teil deckungsgleich ist, gibt auch für hiesige Interessierte einen guten Überblick über den derzeitigen Markt.

logo_bluebookDas Blue Book of Tactical Firearms Values ist direkt beim Verlag erhältlich. Die Druckfassung kostet 29,95 US-Dollar, die CD-ROM 19,95 Dollar.


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Die beiden klassischen Kurzwaffen Walther P. 38 und FN High Power (s. RWM 05, S. 304ff.) sind als „Airsoft“-Nachbauten auf den Markt gekommen. Der Arnsberger Hersteller Umraex bietet diese Ausführungen an. 

logo-big-game-rifle-shootDer informelle Schießwettbewerb „International Big Game Rifle shoot“ findet alle zwei Jahre statt. 2014 ist es in Melbourne, Australien, wieder so weit. Termin ist der 6. September 2014, Austragungsort der SSAA-Schießstand Little River in der Nähe von Melbourne.

Die Veranstaltung wird vom Big Game Rifle Club of Victoria (BGRC) ausgerichtet und von der Sporting Shooters Association of Australia (SSAA) unterstützt. Im Rahmen des Wettbewerbs werden fünf Szenarien durchgeschossen, bei denen zumindest eines im südlichen Afrika beheimatet sein wird. Auch werden hier Doppelbüchsen zum Einsatz kommen. Einzelheiten werden noch bekanntgegeben.

Wenn Sie sich für diesen Wettbewerb interessieren, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir geben Ihnen gerne weitere deutschsprachige Informationen.

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Die Zusammenarbeit mit ausländischen Unternehmen sollte Steyr den Weg zurück auf die internationalen Rüstungsmärkte ebnen. Nach einem kurzen dänischen Zwischenspiel wurde die Zusammenarbeit mit der Schweiz zum großen Durchbruch – die Steyr-Solothurn Waffen AG vermarktete Erzeugnisse aus Solothurn wie Steyr gleichermaßen.

Von Rupert Reisinger

Das Jahr 1929 war ein entscheidendes Jahr für die Waffenproduktion der Steyr Werke AG. Zunächst gründete die Firma gemeinsam mit dem Dansk Rekylrifles Syndikat in Koppenhagen die Firma „Skandinovisk Yaaben og Amunnition-Compagni“. Allerdings liquidierte Steyr die Beteiligung bereits 1930 wieder.

Mit einer anderen Firma sollte Steyr aber über Jahre hinaus erfolgreich zusammenarbeiten: Solothurn. Bereits am 27. Juni 1929 hatte die Firma Steyr mit dieser die Zusammenarbeit begonnen.  ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 11 auf den Seiten 742 bis 751. 

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Nach dem Waffenstillstand im November 1918 mußte die ŒWG von heute auf morgen die Fertigung einstellen. Deutschösterreich konnte wenige Waffen abnehmen, die Republik Österreich dann auch nicht viel mehr. Zivile Waffen und Erzeugnisse hielten das Unternehmen über Wasser.

Von Rupert Reisinger

Die Beendigung der Feindseligkeiten im Rahmen des 1. Weltkriegs und der damit verbundenen Stornierungen der laufenden Waffenbestellungen, traf die Österreichische Waffenfabrik Gesellschaft in Steyr im Zustand höchster Produktivität. Zwar war seit dem durch die Kohlennot bewirkten Fast-Stillstand der Fabrikation (November 1917 bis Frühjahr 1918) die Zahl der Mitarbeiter stark rückläufig (1917 Höchststand mit 13 654 Personen), betrug aber immer noch ungefähr 8500 Personen. Im Jahr 1917 und 1918 waren noch umfangreiche Bestellungen eingetroffen und bis in die letzten Wochen der Monarchie war seitens des Armee-Oberkommandos dem Unternehmen zur Pflicht gemacht worden, mit allen Mitteln auf eine Steigerung der Waffenproduktion und da insbesondere von Maschinengewehren hinzuwirken. All diese Bestellungen aus dem Jahre 1917 und 1918 hatten zur Folge, daß sich im Oktober 1918 riesige Mengen von Bestandteilen für Gewehre, Stutzenkarabiner, MGs und Pistolen in den Lagern der Waffenfabrik Steyr befanden. Um nicht noch mehr Waffenbestandteile zu produzieren, die dann vielleicht niemand mehr brauchen würde, war die Führung der Waffenfabrik sehr bemüht, im Kriegsministerium durchzusetzen, daß die „Stornierungskommission“ so bald als möglich in der Waffenfabrik Steyr ihre Tätigkeit aufnahm. Die 7. Abteilung des Kriegsministeriums konnte auch wirklich erreichen, daß die Kommission schon Mitte Oktober 1918 mit ihrer Arbeit begann und diese bis am 21. Oktober 1918 beendete, was noch vor Ende des Krieges und dem Beginn der Demobilisierung war.

Von der Stornierung betroffen waren Aufträge auf Gewehre und Maschinengewehre, Pistolen, Bestandteile und Werkzeuge im Betrag von rund 39 Millionen Kronen. Bereits in vorgeschrittenem Verarbeitungszustand waren Waffen und Bestandteile im Gesamtwert von etwa 83 Millionen Kronen. ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 11 ab Seite 730. 

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Der US-amerikanische Gutschein-Spezialist und Online-Händler Groupon hat nach Angaben von Pressetext sämtliche Aktionen mit Bezug zu Schußwaffen vorübergehend eingestellt. Davon betroffen sind sowohl bereits laufende als auch für die Zukunft vereinbarte Deals. Ausschlaggebend dafür dürfte das jüngste Massaker an der Sandy-Hook-Grundschule in Newton im Bundesstaat Connecticut sein.

Zu den gestoppten Rabatt-Aktionen zählen nicht nur Pistolen und Revolver sowie Ausrüstungsutensilien, sondern auch Rabatte auf Dienstleistungen wie das Benutzen von Schießplätzen. Auch das Tontaubenschießen fällt in diese überprüfte Kategorie.

Der Verein der Freunde und Förderer der Wehrtechnischen Studiensammlung Koblenz (WTS) hat anläßlich des 50. Jahrestags der Einrichtung der Dienststelle eine umfangreiche Broschüre herausgegeben.

Die 176 Seiten starke Festschrift im Format A4 zeigt dem Leser die Geschichte der Sammlung und gibt ihm Einblick in die umfangreichen Bestände.

Der geschichtliche Abriß beginnt 1961 mit der Einrichtung einer "Waffen- und Munitionssammlung für Entwicklungs- und Konstruktionsstudien" in Meppen - der Keimzelle der heutigen WTS. Diese ist seit 30 Jahren in Koblenz ansässig.

Die WTS wird bisweilen zu Unrecht auf das Thema "Waffen" reduziert. Sie verwahrt aber wesentlich mehr. Aus allen relevanten Gebieten von Uniformierung, Ausrüsung und Waffentechnik verwahrt sie funktionsfähige Beispiele.

Die Uniformensammlung beginnt mit der aktuellen Uniform und Ausrüstung des "Infanteristen der Zukunft" und reicht mit Schutzmasken und -westen über die Frühzeit der Bundeswehr bis zur Uniformierung des 19. Jahrhunderts. Das zeigt deutlich den Wandel des Kriegsbildes und dessen Einfluß auf die Uniformierung.

Auch bei der Infanteriebewaffnung hält die WTS die aktuellen internationalen Entwicklungen bereit. Zu Vergleichszwecken sind technische Vorgänger vorhanden; das Rad neu erfinden zu wollen hieße schließlich unnötig Geld des Steuerzahlers zu vergeuden. Die Bestände der WTS zeigen, welche Konstruktion erfolgreich war und welche in eine Sackgasse führt(e). Ähnlich sind auch die Bestände am Maschinenwaffen, Maschinenkanonen und Scharfschützengewehren aufgebaut.

Der "Blue Book Pocket Guide for Colt Dates of Manufacture" ist jetzt in einer erweiterten 2. Auflage erschienen.

Dieses Nachschlagewerk ist von R.L. Wilson verfaßt und auf 128 Seiten erweitert worden. Das Buch bietet nach Angaben des Verlags die nutzerfreundlichste Übersicht über die Herstellungsdaten von Colt-Waffen.

Der Pocket Guide kostet in den Vereinigten Staaten von Amerika 19,95 US-Dollar. Wie Sie ihn beziehen können, erfahren Sie hier.

  
  

Die Frankonia-Handelsgesellschaft versendet ab Anfang August ihren aktuellen Jahreskatalog 2012/13.

Die interessante Lektüre für Jäger und Sportschützen umfaßt fast 600 Seiten mit über 40.000 Angeboten. Das Unternehmen spricht von "faszinierenden Neuheiten, exklusiven Marken und Topartikeln".

Alle Interessenten, die die Kataloge nicht automatisch zugestellt bekommen, können diesen anfordern unter www.frankonia.de oder Fernruf 01 80 / 5 37 26 96 (14 Cent/Min aus dem Festnetz / Mobilfunk max. 42 Cent/Min.)