Produkte und Firmen
Waffen Ferkinghoff investiert in neuen Standort
Das Waffenhandelsunternehmen Ferkinghoff weihte im April 2014 seine neuen repräsentativen Geschäftsräume in Bergtheim-Opferbaum ein.
Das ehemalige Gebäude einer Raiffeisenbank bietet nun genügend Raum für das weitere Wachstum des Unternehmens. Zur Eröffnung des neuen Standorts Bergtheim-Opferbaum lud das Team Waffen Ferkinghoff Ehrengäste und Geschäftsfreunde zu einem Empfang und anschließend auch seine Kunden und Interessenten zum Tag der offenen Tür. Gemeinsam mit dem Ehrengast Manfred Ländner, Mitglied des bayrischen Landtags, durchtrennten die Geschäftsführer samt Nachfolger symbolisch das rote Band.
In seiner Funktion als MdL (Mitglied des Landtags) zollte Manfred Ländner dem Familienunternehmen große Anerkennung für den unternehmerischen Mut und die Kontinuität in der Geschäftsentwicklung: „Wir verlassen uns auf unsere mittelständische Unternehmen, die ihre Mitarbeiter aktiv mitnehmen und Arbeitsplätze schaffen“, so Ländner.
Zahlreiche Kunden, Interessierte, Freunde und Bekannte nutzten die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten und die moderne, großzügige Ausstattung in Augenschein zu nehmen. Eröffnungs-Gewinnspiel und Einführungsangebote fanden großen Anklang. Die Gewinner wurden von Ferkinghoffs Glücksfee gezogen und persönlich benachrichtigt.
Das Ladengeschäft von Waffen Ferkinghoff ist Montag bis Freitag jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr und nach persönlicher Vereinbarung geöffnet. Neben Lang- und Kurzwaffen finden Kunden dort Munition, eine umfassende Zubehörauswahl, Reinigungs- und Pflegemittel, Fachliteratur oder auch Fanartikel. Zusätzlich zum stationären Handel gibt es alle Produkte auch im modernen Online-Shop des Unternehmens. Bis Ende des Monats April 2014 profitieren alle von den attraktiven Eröffnungsangeboten.
Die Kontaktdaten des Unternehmens:
Schwanfelder Straße 8
97241 Bergtheim OT Opferbaum
Telefon 0049 (0) 9384 / 88212-00
Fax 0049 (0) 9384 / 88212-19
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.waffen-ferkinghoff.com
Ausstellung „Kimme, Korn und ruhige Hand“
Der Rheinische Sammlerkreis gibt mit seiner nächsten Ausstellung unter dem Titel „Kimme, Korn und ruhige Hand – der Schütze im Wandel der Zeit“ am 24. und 25. Mai 2014 im Kleinen Saal des Kultur- und Medienzentrums der Stadt Pulheim einen Einblick in die Historie des Schießsportes.
Die Sammlergruppe stellt einen Großteil der vielfältigen Palette des Schießsportes und seiner historischen Entwicklung dar. Dazu gehören auch Vorführungen u. a. von der Selbstanfertigung von Geschossen bis zum Wiederladen eigener Patronen. Die Ausstellung ist am Samstag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Schießsport ist modern. Keine andere Betätigung bietet eine derart große Bandbreite wie der Schießsport: Druckluft- und Patronenwaffen, Groß- und Kleinkaliberdisziplinen, Bogen und Armbrust, statische und dynamische Disziplinen, Distanzen von 10 m bis 300 m, Wurfscheibenschießen, Schwarzpulverschießen mit historischen Vorder- und Hinterladern, Wettkämpfe mit historischen Dienstwaffen und Westernschießen bis hin zu komplexen Sportarten wie Biathlon und Moderner Fünfkampf. Und es bilden sich immer mehr Verbände mit einer Vielzahl von Disziplinen in ihren Sportordnungen, so daß der heutige Schütze die Möglichkeit hat, sowohl historische Waffen, deren Replikate wie auch hochmoderne Sportwaffen zu verwenden. Dabei steht Alt neben Jung – und selbst körperbehinderte Sportler können sich in vielen Disziplinen mit Nicht-Behinderten messen. Und wenngleich es wohl verschiedene Wertungsklassen gibt, spielt das Geschlecht auf dem Schießstand erst einmal keine Rolle.
RWM 14: Bayard-Hahnflinte für Jagd, Sport und Sammlung
Alte Jagdwaffen sind derzeit in großen Mengen auf dem Markt. „Alt“ heißt aber nicht gleich „altes Eisen“. Manche Jagdwaffe hat zwar einige Jahre auf dem Buckel, ist aber voll einsetzbar. Das gilt auch für diese Hahnflinte aus Lüttich.
Von Dr. Elmar Heinz
Moderne Jäger gehen in Tarndruck auf die Jagd und nutzen moderne, CNC-gefräste Waffen. Das stimmt ebenso wie „alle Bayern tragen Lederhosen“. Allerdings vermittelt das Marketing der meisten Hersteller diesen Eindruck. Dabei bildet die „Lodenfraktion“ unter den Jägern nach wie vor die schweigende Mehrheit. Wer nicht vom Lodenmantel lassen will, der gibt auch Drilling, 98er und Querflinte nicht aus der Hand.
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RWM 12: Zur Annäherung – .30M1 Carbine in Airsoft
Es klingt paradox – Airsoft-Waffen sind etwas für ernsthafte Sammler. Was man damit machen kann, zeigen wir an einem hochwertigen Modell aus dem Hause Umarex.
Von Dr. Elmar Heinz
Die Auflösung des Paradoxon vorneweg: Manche Länder wie Japan haben totale Waffenverbote für mündige Bürger. Dort können sich ernsthafte Sammler nur Waffen zulegen, die bei uns als Spielzeug gelten: Airsoft. Das sind Gegenstände, die wie Waffen aussehen und Plastikkügelchen verschießen. Da die genannten Sammler sehr wohl wissen, wie die Originale bis ins Detail aussehen, sind sie anspruchsvoll. Die Airsoft-Hersteller müssen sich also anstrengen. Deshalb kommen ihre Replikas in Aussehen, Gewicht und Funktion teilweise sehr nahe an das Original heran (s. RWM 08, S. 574). Zum Anschauen sind sie aber nicht gemacht. Mit ihnen kann man durchaus auch im Keller schießen, da die Geschoßenergie der Plastikkugeln nur wenige Joule (J) beträgt.
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WGM Rastatt: Ausstellung zu Waffenminiaturen aus drei Jahrhunderten
Das Wehrgeschichtliche Museum zeigt in der Sonderausstellung "Klein aber fein – Waffenminiaturen aus drei Jahrhunderten" vom 21. September 2013 bis 12. Januar 2014 ein großes Spektrum an technisch und künstlerisch hochwertigen Miniaturwaffen aus verschiedenen Jahrhunderten und Kulturkreisen.
Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden die legendären Waffen des „Wilden Westens“ mit einer Vielzahl verschiedener Colt-Revolver und Derringer-Modelle.
Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts stellten hochspezialisierte Büchsenmacher ihre feinmechanische Virtuosität unter Beweis, in dem sie Radschloßpistolen mit ihrem komplizierten Anzündmechanismus en miniature herstellten. Diese kostspieligen Kleinkunstwerke waren beliebte Kabinettstücke in den Kunst- und Wunderkammern des Adels.
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Blue Book of Tactical Firearms Values – 4. Auflage erschienen
Die vierte Auflage des Blue Book of Tactical Firearms Values ist in Buchform und als CD erhältlich. Die CD enthält alle Informationen der Druckausgabe, also die Wertangaben für taktische Lang- und Kurzwaffen.
Enthalten sind die 2013 neu erschienenen Modelle, daneben die zuvor auf den Markt gekommenen taktische Waffen mit detaillierten Modellbeschreibungen und die empfohlenen Verkaufspreise für die Vereinigten Staaten von Amerika in US-Dollar. Die CD-Version enthält außerdem einige hundert Abbildungen, die in der Druckfassung nicht enthalten sind, ein Kapitel, das die Einzelteile der Waffentypen definiert, ein taktisches Glossar und drei Verzeichnisse mit Handelsmarken von Herstellern von Waffen, Zubehör und Munition.
Das Blue Book of Tactical Firearms Values ist für die USA gedacht; da der europäische Markt für taktischer Waffen zu einem guten Teil deckungsgleich ist, gibt auch für hiesige Interessierte einen guten Überblick über den derzeitigen Markt.
Das Blue Book of Tactical Firearms Values ist direkt beim Verlag erhältlich. Die Druckfassung kostet 29,95 US-Dollar, die CD-ROM 19,95 Dollar.
P. 38 und FN High Power als „Blowback“
Die beiden klassischen Kurzwaffen Walther P. 38 und FN High Power (s. RWM 05, S. 304ff.) sind als „Airsoft“-Nachbauten auf den Markt gekommen. Der Arnsberger Hersteller Umraex bietet diese Ausführungen an.
Termin vormerken: International Big Game / Dangerous Game Shoot
Der informelle Schießwettbewerb „International Big Game Rifle shoot“ findet alle zwei Jahre statt. 2014 ist es in Melbourne, Australien, wieder so weit. Termin ist der 6. September 2014, Austragungsort der SSAA-Schießstand Little River in der Nähe von Melbourne.
Die Veranstaltung wird vom Big Game Rifle Club of Victoria (BGRC) ausgerichtet und von der Sporting Shooters Association of Australia (SSAA) unterstützt. Im Rahmen des Wettbewerbs werden fünf Szenarien durchgeschossen, bei denen zumindest eines im südlichen Afrika beheimatet sein wird. Auch werden hier Doppelbüchsen zum Einsatz kommen. Einzelheiten werden noch bekanntgegeben.
Wenn Sie sich für diesen Wettbewerb interessieren, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir geben Ihnen gerne weitere deutschsprachige Informationen.
RWM 11: Steyr-Solothurn – wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
Die Zusammenarbeit mit ausländischen Unternehmen sollte Steyr den Weg zurück auf die internationalen Rüstungsmärkte ebnen. Nach einem kurzen dänischen Zwischenspiel wurde die Zusammenarbeit mit der Schweiz zum großen Durchbruch – die Steyr-Solothurn Waffen AG vermarktete Erzeugnisse aus Solothurn wie Steyr gleichermaßen.
Von Rupert Reisinger
Das Jahr 1929 war ein entscheidendes Jahr für die Waffenproduktion der Steyr Werke AG. Zunächst gründete die Firma gemeinsam mit dem Dansk Rekylrifles Syndikat in Koppenhagen die Firma „Skandinovisk Yaaben og Amunnition-Compagni“. Allerdings liquidierte Steyr die Beteiligung bereits 1930 wieder.
Mit einer anderen Firma sollte Steyr aber über Jahre hinaus erfolgreich zusammenarbeiten: Solothurn. Bereits am 27. Juni 1929 hatte die Firma Steyr mit dieser die Zusammenarbeit begonnen. ...
Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 11 auf den Seiten 742 bis 751.|
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RWM 11: Harte Zeiten - Wie Steyr über die Runden kam
Nach dem Waffenstillstand im November 1918 mußte die ŒWG von heute auf morgen die Fertigung einstellen. Deutschösterreich konnte wenige Waffen abnehmen, die Republik Österreich dann auch nicht viel mehr. Zivile Waffen und Erzeugnisse hielten das Unternehmen über Wasser.
Von Rupert Reisinger
Die Beendigung der Feindseligkeiten im Rahmen des 1. Weltkriegs und der damit verbundenen Stornierungen der laufenden Waffenbestellungen, traf die Österreichische Waffenfabrik Gesellschaft in Steyr im Zustand höchster Produktivität. Zwar war seit dem durch die Kohlennot bewirkten Fast-Stillstand der Fabrikation (November 1917 bis Frühjahr 1918) die Zahl der Mitarbeiter stark rückläufig (1917 Höchststand mit 13 654 Personen), betrug aber immer noch ungefähr 8500 Personen. Im Jahr 1917 und 1918 waren noch umfangreiche Bestellungen eingetroffen und bis in die letzten Wochen der Monarchie war seitens des Armee-Oberkommandos dem Unternehmen zur Pflicht gemacht worden, mit allen Mitteln auf eine Steigerung der Waffenproduktion und da insbesondere von Maschinengewehren hinzuwirken. All diese Bestellungen aus dem Jahre 1917 und 1918 hatten zur Folge, daß sich im Oktober 1918 riesige Mengen von Bestandteilen für Gewehre, Stutzenkarabiner, MGs und Pistolen in den Lagern der Waffenfabrik Steyr befanden. Um nicht noch mehr Waffenbestandteile zu produzieren, die dann vielleicht niemand mehr brauchen würde, war die Führung der Waffenfabrik sehr bemüht, im Kriegsministerium durchzusetzen, daß die „Stornierungskommission“ so bald als möglich in der Waffenfabrik Steyr ihre Tätigkeit aufnahm. Die 7. Abteilung des Kriegsministeriums konnte auch wirklich erreichen, daß die Kommission schon Mitte Oktober 1918 mit ihrer Arbeit begann und diese bis am 21. Oktober 1918 beendete, was noch vor Ende des Krieges und dem Beginn der Demobilisierung war.
Von der Stornierung betroffen waren Aufträge auf Gewehre und Maschinengewehre, Pistolen, Bestandteile und Werkzeuge im Betrag von rund 39 Millionen Kronen. Bereits in vorgeschrittenem Verarbeitungszustand waren Waffen und Bestandteile im Gesamtwert von etwa 83 Millionen Kronen. ...
Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 11 ab Seite 730.|
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