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Die Rivalität unter den deutschen Staaten war wohlbekannt. Daß es hinter den Kulissen auch anders ging, zeigt die Waffengeschichte immer wieder.

Von Christian Wagner

Im Dezember 1787 wurde bei den preußischen Füsilieren per Allerhöchster Kabinettsorder erstmalig ein Faschinenmesser eingeführt. Infolge dessen wurde der Infanteriesäbel bei der Leichten Infanterie, der Artillerie und den Pionieren nach und nach verdrängt.

Das Faschinenmesser sollte nicht mehr hauptsächlich als Reservewaffe im Kampf verwendet werden, sondern als Hilfswerkzeug bei der Erstellung von Faschinen für die “moderne“ Kriegsführung. Diese verlangte nach gut geschützten Verteidigungspositionen, zudem nach zeitgemäßen Angriffsmethoden. Dazu gehörte das zügige Überqueren von Flüssen oder Gräben. Mit Faschinen ließ sich beides bewerkstelligen. Um als Hauwerkzeug zu dienen, waren die Faschinenmesser vorderlastig ausgelegt und häufig recht massiv. Nicht selten verfügten sie über einen Sägerücken wie das Pionierfaschinenmesser M 1810 (s. RWM 11).

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Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 14 auf den Seiten 978 bis 979. 

Die RWM-Depesche 14 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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