RWM-Depesche.de
- Anzeige -

Zeige Deinen Freunden, daß es Dir gefällt!

FacebookTwitterGoogle BookmarksLinkedinPinterest

www.rwm depesche.de hermann historica auktion 73 c96 jagdkarabiner

Die 73. Auktion von Hermann Historica München brachte sehr gute Ergebnisse, teils mit einer Vervielfachung der Taxe. Insgesamt kamen knapp 6‘500 Sammlungsstücke zum Aufruf. Von besonderem Interesse sind einige versteigerte Kurzwaffen.

RWM Kompendium 08 Stucki Thuner Versuche

Alexander Stucki beschreibt in diesem Buch die rasante Entwicklung der Selbstladepistolen in den Jahren zwischen 1892 und 1900.

Die Schweiz suchte damals nach einem Ersatz für die robusten, aber überholten Revolver. Die bekannten Pistolenkonstrukteure dieser Zeit reichten ihre neusten Entwicklungen ein, um den Schweizer Beschaffungsauftrag zu ergattern. So sind die Thuner Versuche in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts ein Abbild der schnell voranschreitenden Pistolenentwicklung, bei der anfangs Bergmann und Mannlicher die Nase vorne hatten, dann Mauser ins Rennen kam, um schließlich von der Parabellum-Pistole aus dem Feld geschlagen zu werden.

Umfangreiche Archivrecherchen zeigen die einzelnen Schritte des Erprobungs- und Beschaffungsvorgangs. Die historischen Auswahlkriterien ermöglichen noch heute eine Bewertung. Besonders bemerkenswert sind die durchgehend farbigen Abbildungen, die die jeweils eingereichten Pistolen aus der ehemaligen Sammlung der Eidgenössischen Waffenfabrik und vergleichbare Stücke zeigen. Darunter befinden sich auch außergewöhnliche Prototypen wie die älteste noch erhaltene Parabellum-Pistole überhaupt.

Stuckis Arbeit ermöglicht es dem Leser, den Konstrukteuren und den für die Beschaffung verantwortlichen Offizieren gleichermaßen über die Schulter zu schauen. Näher kann man an die Pistolenentwicklung dieser Jahre kaum kommen.

RWM K 008 Stucki Pistolenversuche 01 

Stucki, Alexander: 

Die Thuner Pistolenversuche 

Die Schweizer Armee erprobte zwischen 1892 und 1900 Pistolen von Bergmann, Mannlicher, Borchardt, Mauser, Roth und Luger

148 Seiten, durchgehend farbig bebildert. Format A5.  

Verkaufspreis: 39,90 Franken (CH) / 34,90 Euro (DE) / 35,20 Euro (AT)  

logo im rwm kiosk 200

+++ rwm +++

Warren Buxton www.rwm depesche.de

Der „P.38-Guru“ Professor Warren Buxton aus New Mexico/USA ist tot. Er starb am 4. April 2016 bei einem Auffahrunfall am Turner Turnpike in Oklahoma/USA auf der Heimfahrt mit Kollegen von der Tulsa Gun Show.

Professor Buxton wurde für die Sammler von Walther-P.38-Pistolen (vor und nach 1945) zu einer Institution durch seine legendären, da sorgfältig recherchierten und detaillierten drei Bände „The P.38 Pistol“ (Ucross Books). Trotz seiner mittlerweile 79 Jahre hatte Warren noch viele Pläne und Projekte, die er nun leider nicht mehr vollenden kann. 

Das Bild, aufgenommen 1998 von Alexander Krutzek, zeigt ihn in der Studiensammlung Koblenz.

Für mich persönlich war er immer ein wichtiger und geduldiger Mentor. Ich denke, wir werden ihn alle sehr vermissen.
 

Dieter H. Marschall

 

+++ rwm +++

Bilder RWM Kiosk 10 P.38

Die Walther P.38 ist die bekannteste Dienstpistole des Zweiten Weltkriegs. Sie war sicher, zuverlässig, präzise und modern. Mehr als eine Million Pistolen dieses Baumusters entstanden zwischen 1938 und den 1980er Jahren bei verschiedenen Herstellern. Das Ergebnis ist eine Vielzahl von Varianten – ideale Jagdgründe für Sammler in aller Welt.

Dieses Buch basiert auf ausführlicher Recherche in Archiven und an Realstücken. Es erlaubt Ihnen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Autoren haben persönlich tausende Pistolen unter die Lupe genommen, in Archiven die Dokumente ausgewertet und nutzten die berühmte P.38-Datenbank von Orvel L. Reichert, um dieses ultimative P.38-Buch für Sie zu erarbeiten.

rwm hermann historica 70 borchardt

Das Münchner Auktionshaus Hermann Historica hat in der 70. Auktion am 28. April 2015 eine bedeutende Sammlung hochwertiger Parabellum-Pistolen versteigert. Der Katalog für diese Auktion eignet sich als gut bebildertes Nachschlagewerk, seine Anschaffung ist empfehlenswert.

rwm depesche manfred kersten verstorbenEnde März 2015 verstarb Manfred Kersten im Alter von nur 66 Jahren in Kleve/Niederrhein.

Nach seiner beruflichen Tätigkeit als Forensiker befand er sich schon im Ruhestand und konnte sich voll und ganz der Arbeit für seine Agentur „Service-K“ widmen. Leider riss ihn sein Tod mitten aus dem Schaffen. Manfred Kersten war eine Institution. Seine Fachbücher unter anderem über die Waffen der Firmen Walther, Mauser, Heckler&Koch wurden zu Standardwerken der Waffenliteratur und zum Teil auch ins Englische übersetzt.

Wer Manfred Kersten kannte schätzte seine ruhige, hilfsbereite und humorvoll distanzierte Art. Sein Archiv war immens umfassend und wurde gerne auch von seinen Kollegen befragt. 

Dieter H. Marschall

MS 003 Moetz Schuy III

Der dritte Band des Standardwerks über die österreichischen Selbstladepistolen von RWM-Autor Josef Mötz und Joschi Schuy enthält Ergänzungen zu den Bänden 1 und 2 sowie Informationen zu österreichischen MPs und den Pistolentaschen.

Der Abschnitt über die Maschinenpistolen enthält Kapitel über die Steyr-Solothurn-MP in der Ersten Republik, im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit, die MP-Fertigung in Steyr während des Weltkriegs und ausländische MP im Dienst des Bundesheeres. Informationen über die MP Steyr, Assmann, Voere "American 180", Gabriel und Kepplinger urnden diesen Abschnitt ab.

Das nächste umfassende Kapitel befaßt sich mit den Verwahrtaschen für Revolver und Pistolen bis in die Gegenwart. Hier werden auch österreichische Taschen in ausländischen Diensten und unbekannte Modelle abgebildet. 

Mötz, Josef / Schuy, Joschi: Die Weiterentwicklung der Selbstladepistole II. Querformat 30 cm × 21 cm, gebunden, 267 durchgehend farbige Seiten, rund 580 Abbildungen. Laxenburg und Braunau 2015. Preis: 77,00 Euro

Mehr Informationen finden Sie im RWM-Kiosk. Klicken Sie einfach auf den Buchtitel, um dorthin zu gelangen.

RWM 17 Der Direktor der Munitionsfabrik Thun und seine Pistole

Sammler legen Wert auf nicht überarbeitete Waffen im Originalzustand, möglichst neuwertig und selbstverständlich nummerngleich. Die Parabellum-Pistole, die Gegenstand dieses Artikels ist, entspricht diesen Anforderungen in keiner Weise. Sie ist aber trotzdem ein interessantes und nicht untypisches Stück der Schweizer Waffengeschichte.

Von Dr. Alexander Stucki

Die Pistole 1900/06 mit der Seriennummer 18 251 wurde im Jahr 1921 von der Eidgenössischen Waffenfabrik Bern (W+F) hergestellt. Ein Jahr später erhielt der damals 22-jährige Otto Zellweger diese Pistole beim Eintritt in die Offiziersschule der 6. Division als persönliche Dienstwaffe. In den folgenden Jahren machte Zellweger eine typische Karriere als Schweizer Milizoffizier. Er diente zuerst als Zugführer bei der Infanterie, später als Kommandant der Mitrailleur-Kompanie IV/74 (Maschinengewehrkompanie Nr. IV im Füslierbataillon 74) und anschließend in verschiedenen Stabsfunktionen. Als 64-jähriger wurde Oberst Zellweger altershalber von seinen Aufgaben im Armeestab entbunden, blieb aber bis zu seiner Entlassung aus der Wehrpflicht im Jahr 1975 aktiver Offizier. Bei dieser Gelegenheit konnte er, wie in der Schweiz so üblich, seine Dienstwaffe als Privateigentum übernehmen. Heute befindet sich die Pistole 1900/06 (W+F) mit der Seriennummer 18 251 noch immer im Familienbesitz, wird aber nur noch selten zum Schießen genutzt.

Direktor der Eidgenössischen Munitionsfabrik. Daß die Schweizer Armee Otto Zellweger erst im Alter von 75 Jahren definitiv aus der Wehrpflicht entlassen hat, dürfte vor allem auf die zivile Tätigkeit des engagierten Milizoffiziers zurückzuführen sein. Zellweger ließ sich an der renommierten Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETHZ) ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 17 auf den Seiten 1194 bis 1201. 

Die RWM-Depesche 17 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

logo-im-rwm-kiosk 200

 

rwm-kompendium-04-storz-reichsrevolver-modell-79-83-erster-weltkrieg

Storz, Dieter:

Revolver 79 und 83 im Reichsheer. Bestände, Ausbildung und Nutzung

(RWM-Kompendium 04) 94 Seiten, 66 Abbildungen. Eltville 2014. Preis: 24,90 Euro (DE) / 25,60 Euro (AT) / Fr. 35,50 (CH)

Die Revolvermodelle 79 und 83 wurden mit der Einführung der Pistole 08 nicht vollständig ersetzt, sondern in den Kontingenten des Reichsheres weiter genutzt. Sie waren im Ersten Weltkrieg ebenso präsent wie in der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Dieses Buch basiert auf umfangreichen Recherchen im Bayerischen Kriegsarchiv. So wird erstmals anhand des noch erhaltenen amtlichen Aktenmaterials ermittelt, welchen Wert das Heer seinen Revolvern beimaß und bei welchen Formationen diese eingesetzt wurden.

Das neue Buch zeigt die Verteilung der beiden Revolvermodelle auf die Kontingente des Reichsheeres, die Einschätzung ihres Einsatzwertes und die verschiedenen Vorschriften zur Schießausbildung.

Die detailierte Schilderung zeigt, daß die „Reichsrevolver" neben der Pistole 08 unverzichtbarer Bestandteil der Bewaffnung von Kavallerie, Feldartillerie, Train- und Sanitätseinheiten waren. Auch nach dem Ende des Ersten Weltkrieges blieben sie für Revolutionäre und staatliche Stellen von Bedeutung.

Klicken Sie einfach auf den Buchtitel, um zur ausführlichen Beschreibung des Buchinhalts in den RWM-Kiosk zu gelangen.


Das sagen Leser des Buches:

"Jede Zeile ist ihr Geld wert! Sehr zu empfehlen". IS (DE) 


RWM 16: Die Sicherung der C96 – darauf kommt es an

Daß die Sicherung der Mauser-Pistole C96 nicht sicher war, haben Sie in RWM 15 durch unsere Archvirecherche erfahren. Moderne Konstruktionsmittel ermöglichen jetzt den Blick auf die kritischen Stellen.

Von Dr. Elmar Heinz

Während des Ersten Weltkriegs kam es mit der Mauser-Pistole C96 trotz Einbau einer verbesserten Sicherung immer noch zu tödlichen Schießunfällen. Die Fehlfunktion dieser „Neuen Sicherung“ ließ sich anhand eines einfachen Beweises auf ein Bauteil eingrenzen (s. RWM 15, S. 1058). Indem man bei einer funktionierenden und einer fehlerhaften Waffe den Sicherungshebel austauschte, übertrug man auch die Funktionsweise auf die jeweils andere Waffe. Damit war der Hebel als Fehlerquelle ausgemacht.

Bernd Dittrich hat sich auf den Neubau historischer Waffenmodelle spezialisiert (s. RWM 03, S. 206ff.). Er liefert nun eine ganz neue Möglichkeit, sich das Ineinanderwirken der C96-Einzelteile anzuschauen. Dittrich hat die Mauser-Pistole mit Computer-aided Design (CAD) digital erfaßt. Damit kann man die Waffe nach Belieben drehen, alle Bauteile ein- oder ausblenden und betrachten, wie sie funktionieren, wenn man Bemaßungen auch nur um Zehntel- oder Hundertstelmilimeter verändert. Die mit CAD erstellten Abbildungen zeigen nun genau, wieso es zu einer Fehlfunktion der Sicherung kommen kann. ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 16 auf den Seiten 1134 bis 1135. 

Die RWM-Depesche 16 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

logo-im-rwm-kiosk 200