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RWM 17 Voll im Trend: Gültiger Beschuß

Waffen müssen zur Sicherheit des Schützen einen gültigen Beschuß haben. Das gilt in Deutschland seit 1891. Das Beschußamt Ulm prüft mit modernen Mitteln, ob eine Waffe den Anforderungen entspricht. Die RWM-Depesche hat einmal hinter die Kulissen geschaut.

Von Dr. Elmar Heinz

Im Bruchteil einer Sekunde stößt der Blitz durch die dunkle Masse. Ein enormer Druck baut sich auf. Die Druckwelle staut sich, sucht den schwächsten Widerstand. Messing einer Patronenhülse schmilzt und fließt in den Spalt zwischen Verschluß und Lauf. Die Verschlußwarzen liegen nicht gleichmäßig an, der gesamte Druck stößt auf eine der beiden. Sie reißt ab. Mit einem Druck von mehreren tausend Atmosphären stoßen gespannte Gase nach hinten. Das Material der Systemhülse versagt. Splitter fliegen durch den Schießstand. Der Schütze hört noch, wie sein Nebenmann ...

So ziemlich alles, was schiefgehen kann, ging hier schief. Diese fiktive Schilderung zieht Fehler an der Waffe und der Munition zusammen. Sie zeigt, wie wichtig es es ist, daß Waffe und Munition frei von Fehlern sind, um den Schützen und sein Umfeld nicht zu gefährden. Wer prüft? Das Beschußamt.

Das Beschußamt Ulm. Freundliche Mitarbeiter nehmen am Eingang des Beschußamts die zu beschießende Waffe entgegen – weiter kommt der Besucher normalerweise nicht. Später kann er im Idealfall seine beschossene Waffe in Empfang nehmen. Was geschieht hinter der Türe in der Zwischenzeit? Wie arbeitet ein Beschußamt? ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 17 auf den Seiten 1216 bis 1219. 

Die RWM-Depesche 17 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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RWM 17 Patrone 7,63 mm Mauser – so lädt und prüft der Profi

Gemeinsam mit der großen Mauser-Pistole C96 war die Patrone 7,63 mm×25 unter anderem bei der königlich italienischen Marine eingeführt. Originalpatronen sind kaum aufzutreiben – schauen wir, wie wir sie wiederladen können und wie die Pistole mit den neuen Patronen schießt.

Von Gianluca Bordin

Die 7,63 mm×25 Mauser stammt direkt von der 7,65 mm Borchardt aus dem Jahr 1893 ab (s. RWM-Kompendium 02). Die fertigte Ludwig Loewe & Co. für die damals neue Selbstladepistole von Hugo Borchardt. Die Mauser-Patrone stellte eine Verbesserung gegenüber der Borchardt-Patrone dar. Das Kaliber wurde minimal verringert, die Gesamtlänge der Patrone (CIP-Maß L6) etwas auf 35 mm verkürzt, indem man das Geschoß tiefer in die Hülse setzte. Diese Veränderungen führten zu einer Leistungssteigerung der Patrone und gleichzeitig dazu, daß sich die Pistole besser beherrschen ließ.
Die 7,63 mm×25 Mauser ist unter verschiedenen Namen bekannt: .30 Mauser; .30 Automatic Mauser; 7,63mm M1896; 7,63 mm Selbstladepistole; 7,63 Pistolet Automatique. Ihre Flaschenhalshülse hat eine Rille für den Auszieher und besteht aus Messing. Verladen wird ein Mantelgeschoß mit 7,86 mm Durchmesser (G1), der Mantel besteht aus Messing oder Neusilber, einer Kupfer-Zink-Nickel-Legierung.

Ursprünglich wurde ein rostträges Berdan-Anzündhütchen verwendet, heute kommen die praktischeren Boxer-Anzündhütchen „small pistol“ zum Einsatz. Das Geschoß hatte ursprünglich 5,5 g bis 5,6 g (84 - 86 gr) Masse, die Ladung bestand aus 0,51g / 7,8 gr rauchschwachem Pulver. Das Geschoß wurde auf eine v0 von 443 m/s beschleunigt, die kinetische Energie betrug rund 540 Joule, der Gasdruck an die 2000 bar. 

Derzeit fertigt Fiocchi in Lecco die 7,63 mm×25, in Deutschland importiert sie Manfred Alberts. Leader Trading bietet serbische PPU-Patronen an. Portugiesische FNM-Patronen gibt es nicht mehr, auch RWS und Geco haben die Fertigung schon lange eingestellt.

Besonders zu erwähnen ist, daß die 7,63 mm Mauser dank ihrer guten Eigenschaften im Jahr 1927 durch den sowjetischen Ingenieur Fedor Wasilewitsch Tokarew als Grundlage für eine eigene Patronenetwicklung ausgewählt wurde. Im Arsenal Tula  ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 17 auf den Seiten 1202 bis 1207. 

Die RWM-Depesche 17 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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Eine Vielzahl an Formen und Verzierungen macht Pulverflaschen des 19. Jahrhunderts zu einem großen Sammelgebiet.

Von Dr. Elmar Heinz

Wesentliches Zubehör für Vorderlader sind die Pulverflaschen. Mit Ihnen wurde bis in die 1870er Jahre hinein das Pulver am Mann transportiert und unmittelbar vor dem Schuß in den Lauf gegeben. Bevor Papier- oder Metallpatronen die genaue Dosierung des Pulvers für einen Schuß erlaubten, waren Pulverflaschen nicht nur Transportbehältnisse, sondern auch Maße für das Pulver. Daraus ergibt sich eine fast unüberschaubare Variantenzahl von Flaschen und mit Füllmaßen oder Dosierhilfen versehenen Deckeln. Außerdem beschäftigten sich Hersteller in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika mit der Herstellung solcher Flaschen. Formen und Dekore sind vielfältig. Damit sind Pulverflaschen ein großes Sammelgebiet für sich. Während die frühen, aus Bein oder Holz gefertigten Exemplare relativ teuer sind, ermöglichen die aus Metall gefertigten Flaschen des 19. Jahrhunderts einen vergleichsweise günstigen Einstieg in das Sammelgebiet.

Daß Pulverflaschen auch in der industrialisierten Welt ein Wirtschaftsfaktor waren, zeigt ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 15 auf den Seite 1045 bis 1046. 

Die RWM-Depesche 15 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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Mit Reduzierhülsen von Samereier lassen sich aus großkalibrigen Büchsen geringe Ladungen verschießen. Das ermöglicht einen kostensparenden und vielseitigeren Einsatz solcher Waffen.

Von Dr. Elmar Heinz

Der für die Infanteriepatrone 7,92 mm×57 (8×57 IS) eingerichtete Karabiner 98 k tritt wie ein Esel. Das ist eine alte Binsenweisheit, die auch für die Nachkriegsumbauten im Kaliber 7,62 mm×51 (.308 Win.) gilt. Sie stimmt aber nicht, wenn man Patronen mit Reduzierhülsen von Johann Samereier verschießt. Solche Hülsen sind in mehreren sportlichen, jagdlichen oder gar taktischen Lagen sinnvoll.

Die CIP hat alle aktuellen Datenblätter für genormte Patronen online gestellt. Sie sind auf der CIP-Netzseite einzusehen.

Die CIP-Datenblätter enthalten alle relevanten Daten zu Patronen für Lang- und Kurzwaffen, die von der Kommission normiert wurden. Diese Daten umfassen die genaue Vermaßung der Hülse, des Patronenlagers sowie des Laufprofils und den maximal zulässigen Gasdruck.

  

Büchsenpatronen des italienischen Herstellers GFL Fiocchi sind jetzt auf dem deutschen Markt verfügbar.

Die Patronen in den Kalibern .308 Win (7,62 mm×51) und .223 Rem. (5,56 mm×45) sind über den Fachhandel erhältlich.

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In den zahlreichen Nachlässen, die derzeit auf den Markt kommen, befindet sich auch viel Munition. Was Händler oft achtlos in die Ecke werfen, ist ein eigenständiges Sammelgebiet.

Von Dr. Elmar Heinz

Wer als Erbnehmer das Eigentum an einer Waffensammlung erwirbt, kann sich diese auf die eigene Waffenbesitzkarte übertragen lassen – sofern vorhanden. Mit den oft angebrochenen und kleinteiligen Munitionsbeständen, die zu solchen Erbmassen gehören, sieht es etwas anders aus. Die „Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz“ (WaffVwV) stellt klar, daß eine Erlaubnis nach § 10 Absatz 3 des Waffengesetzes nur zu erteilen ist, wenn der Erbnehmer selbst bereits eine waffenrechtliche Genehmigung hat. Ist das nicht der Fall, ist die Munition einem Berechtigten zu überlassen.

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Die Patronen 8 mm×50 R und 8 mm×56 R sind als Ordonnanzpatrone aus Altbeständen kaum noch zu bekommen. Den letzten großen Posten hatte 2011 Transarms im Programm. Dennoch ist die Munitionsversorgung im Kaliber 8 mm×56 R gesichert. Wer die 8 mm×50 R schießen will, muß wiederladen.

Von Dr. Elmar Heinz

Altbestände an 8 mm×56 R stammten zumeist aus österreichischer oder reichsdeutscher Fertigung der Jahre 1937 und 1938 (Adler), aber auch aus Bulgarien (Löwe), seltener aus Ungarn (ML oder AH).

Kaliber gewechselt, der Rand blieb. Für das Kaliber 8 mm×56 R behielt man die Grundkonstruktion der 8 mm×50 R mit Rand bei. Dies war der Ladeweise mit Rahmen geschuldet. Man hätte die Waffen auch auf eine randlose Patrone einrichten können. Das wurde kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges mit dem Modell 14 im Kaliber 7 mm×57 und später beim jugoslawischen M. 95 M im Kaliber 7,92 mm×57 auch getan.

Als Modell 14 wurden – der besseren Verwirrung halber – übrigens auch Gewehre mit Mauser-Verschluß bezeichnet, die in Steyr für Südamerika gefertigt und 1914 in Beschlag genommen worden waren.

Bemaßung nach CIP. Beide Patronen sind durch die CIP normiert, wodurch beispielsweise die Geschoßdurchmesser vorgeschrieben sind. Die Zug- und Feldmaße wurden für die 8 mm×56 R beibehalten.Gewichtsreduzierung von 3,5 auf 3,4 kg.

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Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 03 auf den Seiten 168 bis 169. 

Die RWM-Depesche 03 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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rwm-02-die-pistolenpatrone-08-teil-2In Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika lehnte man die Parabellum-Pistole vor allem wegen ihres kleinen Kalibers ab. Georg Luger mußte gegen die Einschätzung ankämpfen, daß nur sehr große Geschosse ausreichend Aufhaltekraft aufbringen würden.

Von Dr. G.L. Sturgess

Angesichts solcher Vorbehalte versuchte Luger, mit so wenig wie möglich Veränderungen an der Pistole so schnell wie möglich zu tun, was möglich war. Er muß mit Sicherheit Ende 1901 bereits an der 9-mm-Patrone gearbeitet haben. Nur so konnte er im März 1902 mit Vickers das Angebot an das britische Small Arms Comittee (SAC) unterbreiten. Das Datum des Entwicklungsbeginns wird auch durch die Nummer der 9-mm-Hülse im DWM-Katalog nahegelegt. 480C liegt nur zehn Zähler hinter der 7,65 mm-Hülse 471, die irgendwann in den Jahren 1898/99 der Versuchshülse oder im Jahr 1900 nach der Annahme der endgültigen Hülse durch die Schweiz und dem Beginn des Verkaufs zugewiesen worden sein muß. ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 02 auf den Seiten 126 bis 131. 

Die RWM-Depesche 02 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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RWM-Depesche 02 marktübersicht 8x57 ISKarabiner 98 k sind auf deutschen Schießständen nach wie vor erste Wahl. Die Patrone 8×57 IS hat ein gewisses Etwas, das nur Übelmeinende als „Tritt„ bezeichnen. Beherrscht man die Waffe, lassen sich mit ihr gute Ergebnisse erzielen. Wir haben die gängigen Fabriklaborierungen mit einigen Handladungen verglichen, um herauszufinden, was möglich ist.

Von Dr. Elmar Heinz

Die große Welle der Preissteigerungen scheint derzeit ihren Höhepunkt überschritten zu haben, teilweise wird Munition sogar wieder etwas billiger. Langsam macht das Ordonnanzschießen wieder Spaß, mehr noch, wenn man durch Wiederladen die Preise senken kann. Nicht jeder hat aber einen Sprengstoffschein. Wir haben deshalb einmal verglichen, was verschiedene Laborierungen aus der Schachtel leisten können.

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Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 02 auf den Seiten 132 bis 133. 

Die RWM-Depesche 02 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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