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rwm depesche buch wie napoloen nach waterloo kam 1024Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ex MGFA) in Potsdam publiziert in dem Buch „Wie Napoleon nach Waterloo kam“ Beiträge zu den Koalitionskriegen bis zum Ende der napoleonischen Ära 1815.

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(eh) – Moderne Militärgeschichte beschreibt Geschehen nicht mehr vom Feldherrenhügel und auch nicht zwingend mit der Landkarte in der Hand. Sie zeigt vielmehr, welchen Einfluß Krieg auf das Leben des einfachen Mannes und seine Familie hat, wenn er mehr oder minder freiwillig eine Uniform anzieht in den Krieg zieht.

rwm-16-briten-gegen-usa-der-kampf-in-nordamerikaLöst man den Blick von den Kriegen, die Napoleon Bonaparte zwischen 1799 und 1815 in Kontinentaleuropa ausgelöst hatte, dann erkennt man, daß die Briten nicht nur gegen den Korsen, sondern jenseits des Atlantik auch gegen Korsaren zu kämpfen hatten. Der „War of 1812“ endete 1814. Der Friedensschluß brachte den USA einen wichtigen Prestigegewinn.

Von Dr. Josef-Johannes Schmid

Am 24. Dezember 1814 wurde zu Gent ein Friedenswerk zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika unterzeichnet. Es beendete einen Krieg, der mit den europäischen Antagonismen nur sehr am Rande verbunden war: Der „War of 1812“ war in Nordamerika und im Atlantik ausgefochten worden.

Dieser Konflikt ist hierzulande und mittlerweile auch in den USA selbst nahezu unbekannt. Hickey sprach schon 1989 von einem „forgotten conflict“. Das mag an den Schwerpunkten der Amerikawahrnehmung liegen. Für den Anfang des 19. Jahrhunderts steht hierbei der lateinamerikanische Unabhängigkeitskampf im Mittelpunkt. Diesen sollte man aber nicht isoliert von den nördlich davon gelegenen Gebieten betrachten.

Nordamerika war von Spaniern, Russen und Briten umkämpft. 1803 befand sich völkerrechtlich das gesamte Gebiet westlich des Mississippi unter spanischer Oberhoheit. An der Pazifikküste reichten die iberischen Ansprüche gar bis hinauf ins russische Alaska. Die britische Westexpedition unter Vancouver hatte in den 1780er Jahren diese Situation noch zusätzlich verschärft. Nun standen sich dort vier Mächte gegenüber. Unter diesen ragte zweifellos das dynamische expansionistische Potenzial der Vereinigten Staaten zweifellos heraus. 

Nach dem Friedensschluß von 1814 und der Beseitigung der aus dem Krieg resultierenden wirtschaftlichen Belastung ... 

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 16 auf den Seite 1098 bis 1103. 

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rwm-16-ein-bourbone-auf-dem-throne-ludwig-xviii1814 war Frankreich gespalten. Die fremden Armeen standen im Land und hatten die Absetzung Napoleons bewirkt. Der Bourbone Ludwig XVIII. bestieg den Thron – er war ein schwacher Herrscher.

Von Martin Bay

Der bourbonische Thronanwärter Louis Stanislas Xavier hatte in seinem mehr als zwanzigjährigen Exil keinen Zweifel an dem legitimen Anspruch seines Hauses auf den französischen Thron gelassen. Zuerst hatte er sich für die Wiederherstellung der Rechte seines Bruders Ludwig XVI. eingesetzt. Nach dessen Hinrichtung am 21. Januar 1793 nahm er die Rolle des Regenten für seinen Neffen Ludwig XVII. ein. Als dieser am 8. Juni 1795 starb, erklärte Louis als Ludwig XVIII. seinen Anspruch auf den Thron Frankreichs in seinem Exil in Verona.

Ludwigs Entwicklung vor 1814. Vor der Revolution von 1789 trat der 1755 Geborene politisch kaum in Erscheinung. Nachdem sein gerade inthronisierter Bruder Ludwig XVI. ihn 1774 bei der Besetzung des Ministerrates übergangen hatte, war er in den Prozeß der Wiedereinführung der von Ludwig XV. abgeschafften Parlements involviert. Hier setzte sich Louis intensiv für die Belange ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 16 auf den Seite 1096 bis 1097. 

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RWM 16 rußland zar alexander europa polen preußenMehr als ein Jahr lang dominierte Zar Alexander I. von Rußland 1813/14 die europäische Politik. Er zimmerte die Koalition gegen Napoleon und hielt sie bis zu dessen Sturz zusammen. Seine Pläne für ein unabhängiges, aber in Personalunion mit Rußland vereinigtes Polen isolierten den aufgeklärten Autokraten. Seine Idee der „Heiligen Allianz“, die Vision eines Tugendbundes der europäischen Souveräne, machte ihn lächerlich. Was aber strebte der Zar, den der Dichter Alexander S. Puschkin eine „Sphinx“ nannte, tatsächlich an?  

Von Dr. Klaus-Jürgen Bremm

Zu Beginn des Schicksalsjahres 1812 erschien die politische Bilanz Zar Alexanders I. nach zehnjähriger Regierungszeit alles andere als eindrucksvoll. Im Alter von nur 24 Jahren durch den Sturz und die Ermordung seines Vaters, Zar Paul I., auf den Thron gelangt, hatte der Enkel Katharinas der Großen seither in jeder Beziehung eine schwankende Politik betrieben. Zu durchgreifenden Reformen konnte sich der ehemalige Schüler des Schweizer Aufklärers Frédéric de la Harpe nie entschließen, während er auf der europäischen Bühne gleich zweimal empfindlich von Napoleon geschlagen worden war. Gegen die Umgarnungsversuche des Korsen in Tilsit 1807 und später 1808 in Erfurt wehrte sich der als Romantiker verschrieene Monarch erst dann, als Hof und Adel offen zu opponieren begannen und sich zudem die Kontinentalsperre mehr und mehr als verheerend für die russische Wirtschaft erwies.

Doch nach dem Untergang der „Grand Armée“ in den Schneewüsten Rußlands war der bis dahin so wankelmütige Alexander I. plötzlich der strahlende Held Europas. Kein Herrscher hatte bisher Napoleon im Felde widerstanden und den Mut aufgebracht, ...

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 16 auf den Seite 1090 bis 1095. 

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RWM 16 napoleon 1814 am ende koalition zerbrichtIn seiner Verblendung lehnte Kaiser Napoleon Ende 1813 ein günstiges Friedensangebot ab, als die feindlichen Truppen schon tief nach Frankreich eingedrungen waren. Unkonventionell, aber aussichtslos führte er seinen Krieg weiter, bis der französische Senat der Sache ein Ende machte – man setzte den Kaiser ab. Das Ziel der Koalition war erreicht – schon zeigten sich erste Risse, bildeten sich neue Blöcke.

Von Michael Fröhlich M.A.

Zu Beginn des Jahres 1814 erreichte der Krieg gegen Napoleon französischen Boden. Die Koalition mit den vier Hauptmächten Rußland, England, Österreich und Preußen hatte den Korsen bereits im November 1813 bis über den Rhein zurückgedrängt. Nun marschierten die Koalierten in Richtung Paris.

Die Koalitionstruppen bestanden aus drei Armeen: der Böhmischen Armee unter dem österreichischen Feldmarschall Karl Philipp Fürst zu Schwarzenberg, der Schlesischen Armee unter dem preußischen Generalfeldmarschall Gebhardt Leberecht von Blücher und der Nordarmee unter dem schwedischen Kronprinzen Jean-Baptiste Bernadotte. Oberbefehlshaber der gesamten Koalitionsarmeen war Schwarzenberg. 

Das Jahr 1814 begann für Napoleon mit dem Rheinübertritt der Schlesischen Armee denkbar schlecht. Die antinapoleonische Koalition benötigte mit drei Monaten relativ wenig Zeit, um den französischen Kaiser – zumindest vorläufig – zu schlagen und in Paris einzumarschieren. Dies kann den Eindruck erwecken, daß die Koalition in konfliktloser Eintracht verbunden gewesen sei und dem militärischen Genie Napoleons dessen Grenzen aufzeigte. Doch bei näherer Betrachtung erweist sich dies als Trugschluß. Bereits der Blick auf die beiden deutschen Großmächte deckt die politischen Widersprüche in Bezug auf die Pläne einer europäischen Nachkriegsordnung auf. Diese schlugen sich auch auf die gemeinsame Kriegsführung nieder. In der Vergangenheit hatten sich Österreich und Preußen stets in unterschiedlichen Bündnissen gegenübergestanden. Erst die revolutionäre und dann napoleonische Gefahr hatte die beiden Staaten nach 1789 gezwungenermaßen zusammengeführt. Das Verhältnis war nach wie vor von Mißtrauen geprägt. Der nächste Konflikt stand bereits vor der Tür: Das Ringen um die Vorherrschaft in einem zukünftigen Deutschland.

Österreich dominierte den deutschsprachigen Raum. Preußen hatte einen großen Teil seines Territoriums im Krieg gegen Napoleon einbüßen müssen. ...

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 16 auf den Seite 1086 bis 1089. 

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In der Nacht zum 20. September 2014 wurde im Torhaus Dölitz in Leipzig eingebrochen. Gestohlen wurden Waffen und Uniformen aus der Dauer- und Sonderaussstellung- 1. Weltkrieg 1914.

Die Diebe erbeuteten außerdem Bargeld. Viele Zinnfiguren der Sonderausstellung sind beschädigt worden, ebenso mehrere Vitrinen, Fenster und Türen.  Jürgen Hoffmann bittet als stellvertretender Vorsitzender des Verbandes Jahrfeier Völkerschlacht b. Leipzig 1813.e.V. um Mitteilung an ihn oder die Polizei, wenn auf Flohmärkten oder Internetportalen folgende entwendete gegenstände auftauchen:

Rock eines Unteroffiziers (Sachsen 13. Jäger von 1913)
Reservistensäbel Preußen 10. Ulanen
Kinderspielfahne mit Wilhelm II.

Deutscher Tornister
Deutsches Essgeschirr 1 Liter
Deutsches Koppel (Gott mit uns) mit Bajonetthalterung
2 deutsche Patronentaschen 1889
Deutsches Bajonett mit Sägezähnung
Deutsche Feldflasche

Österreich Karabiner Mannlicher inkl. Bajonett
Deutsche Bajonett
Granate C 96 n.A.
Kartentasche zum Umhängen
Deutsche Feldmütze (Replika)

Hut und Rock eines preußischen Musketiers (Replika) 7-jähriger Krieg

Dragonergewehr Frankreich Napoleon I.

Sondermedaille zum 201. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig mit Bild vom Torhaus Dölitz (Silber/Blau)


Weitere Auskünfte:
Jürgen Hoffmann
Stellv. Vorsitzender
Verband Jahrfeier Völkerschlacht b. Leipzig 1813.e.V.
www.Torhaus-Doelitz.eu

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Geopolitik ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts – der Schwerpunkt in RWM-Depesche 16 zeigt Ihnen, welche Ziele die europäischen Mächte verfolgten, als sie 1814 Napoleon niederrangen.

Ein paar weitere Themen: Schwarzpulver: eine Pistole mit Seehundskopf - Blankwaffen: Kaiserliche Marinedolche - Nitrowelt: Karabiner 88 der 19. Ulanen aus Württemberg - Kaleidoskop: Kataloge erzählen Geschichte

RWM-Depesche 16 ist seit dem 2. September 2014 auf dem Markt. Sie erhalten die Zeitschrift direkt bei uns oder im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel. Hineinschnuppern ist einfach - einen Klick auf den Titel entfernt.


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Im Gebäude des heutigen Militärhistorischen Museums der Bundeswehr (MHM) befand sich vor hundert Jahren ein großes Diorama mit Zinnfiguren, das die Vökerschlacht von Leipzig darstellte. Geblieben ist nur eine Postkarte.

Bereits für das 16. Jahrhundert lassen sich in Dresden Pläne und Geländemodelle nachweisen, die im Zeughaus zur Unterrichtung von Militärpersonal und anderen militärischen Nutzungen aufbewahrt wurden. Nach dem Neubau eines Arsenalgeländes im Norden von Dresden zog die Zeughausverwaltung mit den vorhandenen Beständen dorthin im Jahre 1877 um, ohne dabei noch besonders umfängliche Bestände an historischem Gerät zu besitzen. Aufgrund der Initiative einzelner Zeugoffiziere wurden diese Materialien in den folgenden Jahren systematisch um Sammlungen an Waffen und Waffenteilen, Uniformen, Munition und historischen Modellen erweitert. Ein zentraler Aufbewahrungs- und Ausstellungsort entstand. ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 14 auf den Seite 1006. 

Die RWM-Depesche 14 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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Dr. Walter Kalina und Checo Sterneck präsentieren im HGM das Bild.

Die Ursprünge der militärischen Luftfahrt liegen nicht im 20., sondern im 18. Jahrhundert. Im Ersten Koalitionskrieg (1792-1797) nutzten die Franzosen am Rhein Ballons. Die älteste Darstellung des „Ballons von Würzburg“ aus dem Jahre 1796 ist nach 44 Jahren wieder ins Heeresgeschichtliche Museum in Wien zurückgekehrt.

Die Schlacht von Würzburg fand vom 1. bis zum 3. September 1796 statt. Sie endete mit der Niederlage des französischen Generals Jean-Baptiste Jourdan gegen Erzherzog Karl von Österreich. Die Franzosen verwendeten während der Schlacht ein modernes Kriegsmittel, einen Kriegs-/Beobachtungsballon, den l’Intrepide („Der Furchtlose“). Die Österreicher erbeuteten ihn im Verlauf der Schlacht.