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Bilder RWM Kiosk Buch Schlachtfeld 2016 DE

 

Bilder prägen maßgeblich die Wahrnehmung des Ersten Weltkrieges – schwarz-weiße Bilder der Verwüstung, von Schlachtfeldern. Umso erstaunlicher wirken Bilder, die die alten Schlachtfelder heute zeigen – Bilder voller Farbe und Anmut.

Nach den Kriegen des 19. Jahrhunderts konnte sich die Natur schnell die Schlachtfelder zurückerobern, wogte dort wenige Monate nach schweren Kämpfen wieder das Korn zur Ernte. Im Ersten Weltkrieg war dies anders. Zu tief hatten sich die Artillerie in die Böden Europas gefressen, lange waren die Spuren, besonders an der ehemaligen Westfront, sichtbar. Doch auch dort ist nach hundert Jahren nur noch an wenigen Stellen zu erahnen, wie zerrissen diese Landschaft dort einst gewesen ist.

Michael St Maur Sheil zeigt in diesem Buch mit seinen farbenprächtigen Photographien, wie es auf den Schlachtfeldern in Frankreich, dem Elsaß, in Lothringen, Italien, Ostpreußen, der Namibwüste, an den Dardanellen und in Palästina heute aussieht. Er hat dabei nicht die öden Gewerbegebiete besucht, die über die alten Gräben gebaut wurden, sondern sich darauf konzentriert, wie die Natur die blutigen Wunden des Ersten Weltkrieges in blühende Landschaften zurückverwandelt hat.

Herausgekommen sind poetische Fotografien. Michael St Maur Sheil hat in einer zehn Jahre dauernden fotografischen Odyssee zusammen mit dem inzwischen verstorbenen Professor Richard Holmes die Schauplätze des Weltkrieges bereist und eine einzigartige Sammlung von Bildern geschaffen, die dem unerbittlichen Lauf der Zeit Tribut zollen und zeigen, wie die Natur diese Orte des Tötens und Grauens in Landschaften von faszinierender Schönheit und Ruhe verwandelt.

Fields of Battle Lands of Peace 1914 - 1918 

St Maur Sheil, Michael: 

Fields of Battle Lands of Peace 1914 - 1918 

264 Seiten, 153 Fotos. 29,5 cm × 30,5 cm. Leinen gebunden mit "French Fold"-Schutzumschlag 

Begleittexte in englischer, französischer und spanischer Sprache.  

Verkaufspreis 65,00 Euro (DE / AT) / 70,50 Franken (CH) 

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www.rwm depesche.de HGM Wien Ausstellung Galipoli 1915 02 800

2015 jährt sich der hundertste Jahrestag der erbitterten Kämpfe um die Halbinsel Gallipoli, welche in die Geschichte der Türkei als Schlacht von Canakkale eingegangen sind. Das HGM Wien zeigt bis zum 10. Januar 1916 eine Ausstellung zu diesen Kämpfen. 

Soldaten des Britischen Empires und aus Frankreich kämpften hier gegen osmanische, deutsche und österreichisch-ungarische Truppen, während Krankenschwestern und Ärzte die Verwundeten in den Spitälern in ganz Europa versorgen sollten. Während beide Seiten schreckliche Bedingungen und brutale Kämpfe durchlebten, entwickelte sich zunehmend Respekt für den jeweiligen Gegner im Schützengraben. Die Gräber der Gefallenen und die Gedenkstätten für die Vermissten erinnern an die hohen Verluste bei diesem Feldzug und dienen gleichzeitig als Beweis für den hohen Stellenwert des Friedens. Bis zum heutigen Tag nimmt Gallipoli/Canakkale wesentlichen Einfluss auf das nationale Bewusstsein und die Identität Australiens, Neuseelands und der Türkei.

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Mit einem Klick finden Sie passende Bücher zum Kampf um die Dardanellen!

 

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RWM 17 1915 mit dem U-Boot auf Feindfahrt – wer war es?

Das Photoalbum eines U-Boot-Fahres aus dem Ersten Weltkrieg gibt einige Rätsel auf: Wann entstanden die Aufnahmen? Auf welchem Boot fuhr der Photograph? Wer war es? Wir haben für Sie die Rätsel gelöst.

Von Dr. Elmar Heinz

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – was kann man aber aus einem unbeschrifteten Photoalbum herauslesen? Das 30 cm × 22 cm messende Album enthält 59 Aufnahmen eines U-Boot-Fahres aus dem Ersten Weltkrieg. Die Bilder geben einen Einblick in das beengte Leben an Bord und ein Kriegsgeschehen, das noch nicht von fallenden Wasserbomben überschattet ist.

Die Aufnahmen wirken teilweise fast idyllisch. Das Stilleben mit Portwein, Glas und Schirmmütze dürfte entstanden sein, nachdem auf einem zu versenkenden Schiff entsprechende Konterbande, also Handelsware für den Feind, sichergestellt wurde. Neben Matrosen in Lederkombination oder Takelzeug, technische Details und den Geschützen sind vor allem Segel- und Dampfschiffe abgebildet, teilweise im Augenblick der Versenkung. Ein Wasserflugzeug und Zivilisten an Bord sind exotisches Beiwerk. Das Album zeigt ausschließlich das Leben auf einem U-Boot im Ersten Weltkrieg.

Die Lage 1914/15. Großbritannien zeigte zu Beginn des Ersten Weltkrieg, daß das Recht auf See das Recht des Stärkeren war. Die Royal Navy verfolgte SMS Dresden in neutrale chilenische Gewässer und schoß sie dort in Grund (s. RWM 13, S. 894ff.).  ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 17 auf den Seiten 1212 bis 1215. 

Die RWM-Depesche 17 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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rwm Hindenburglicht 01 700

In den Schilderungen aus dem Ersten Weltkrieg kommt es immer wieder vor: das Hindenburglicht. Ernst Jünger wollte sich gar in den Keller einen Unterstand bauen, der mit dem Hindenburglicht beleuchtet wurde. Lieferbar ist das Hindenburglicht auch heute noch.

Jetzt vor der dunklen Jahreszeit werden wieder die Kerzen rausgeholt, um „Stimmung“ zu verbreiten. Aber richtig urig wird es doch nur mit dem berühmten Hindenburglicht, wie es schon seit Jahrzehnten bei Armeen und Rettungsdiensten im Einsatz ist.

Auch für die Krisenvorsorge sollte man immer einige dieser Lichter vorrätig haben. Auf der Jagdhütte oder der Schlafkanzel ist das Licht ebenfalls ein guter Helfer. Durch die Konstruktion mit dem doppelten Docht ist die Flamme deutlich höher und heller als bei den einfachen Teelichten oder anderen Kerzen. Der Zehnerpack kostet 29,90 Euro und ist ebenso wie ein kostenloser Katalog erhältlich bei:

rwm Hindenburglicht 02 700VENATUS
Pastorenberg 4
31167 Bockenem OT Hary
Tel. (05067) 24 71 50
Fax (05067) 24 71 53
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.venatus.de


 


VM H 7-1 Titel

Kraus, Jürgen:

Maschinengewehrtruppen 1+2 (Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres 1914 bis 1918, Band VII)

Band 1: 356 Seiten, Band 2: 350 Seiten, Hartkarton-Einband mit Schutzumschlag, Fadenheftung. Format: 26 cm × 18,5 cm Preis: 94,90 €

Dieser Band VII behandelt die Maschinengewehrtruppen, soweit sie selbstständige Einheiten waren und nicht als MG-Kompanien zu einem Infanterie-Regiment gehörten.

Klicken Sie einfach auf den Buchtitel, um zur ausführlichen Beschreibung des Buchinhalts in den RWM-Kiosk zu gelangen.


rwm wgm rastatt kriegsbilder hartmannsweilerkopf 600Der Erste Weltkrieg in den Vogesen und am Oberrhein 1914/15

Mit diesem Ausstellungsvorhaben beteiligt sich das Wehrgeschichtliche Museum Rastatt im Jahr 2014 an einem länderübergreifenden Projekt zur Geschichte des Ersten Weltkriegs. Erstmals werden zeitgenössische Objekte, Fotografien und Dokumente, die bislang im Depot des Museums bewahrt wurden, wissenschaftlich bearbeitet und ausgestellt. Ergänzt wird das Projekt durch eine Teildigitalisierung des Fotobestandes zum Ersten Weltkrieg. Auf diese Weise soll die Sammlung historischer Fotografien und Dokumente des Museums dauerhaft konserviert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

rwm aschaffenburg expressionisten erster weltkriegDas Museum der Stadt Aschaffenburg zeigt in der Kunsthalle Jesuitenkirche die Ausstellung "Der Erste Weltkrieg im Spiegel expressiver Kunst. Kämpfe — Passionen — Totentanz". Sie ist vom 27. September 2014 bis zum 11. Januar 2015 zu sehen.

Auch deutsche Künstler zogen anfangs freiwillig und optimistisch für eine neue bessere Welt in den Ersten Weltkrieg. Die Ernüchterung griff schnell um sich, als mit Macke, Marc und Morgner drei Vertreter der Begründer der klassischen Moderne ihren Einsatz mit dem Leben bezahlten. Eine Vielzahl anderer Künstler hielt jedoch mit den Stilmitteln der Moderne, speziell einer expressiven Formensprache, gemachte Erfahrungen fest. In Ihrer Fülle und Qualität sind sie bis heute kaum bekannt. Die Ausstellung zeigt diese Werke. Hinzu kommen Aufarbeitungen der 1920er Jahre und Vergegenwärtigungen zur nationalsozialistischen Herrschaft ab 1933 als Warnung vor einem zweiten Weltkrieg. 

Der Katalog kostet 25 Euro: Christiane Ladleif (Hg. et al.), Der Erste Weltkrieg im Spiegel expressiver Kunst. Kämpfe – Passionen – Totentanz. Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider und aus Künstlernachlässen, Bönen 2014. 280 Seiten, 359 Abbildungen, acht Beiträge. ISBN 978-3-939775-40-9

rwm-15-erster-weltkrieg-propaganda-kriegsbild-heimat-wahrnehmung-schnupftuch

Dieses Tuch aus der Anfangsphase des Ersten Weltkriegs trägt das Motto „Wir wollen und müssen siegen!“. Solche Tücher waren populär. Wir zeigen, welche Ereignisse der ersten Kriegswochen dargestellt sind.

Von Dr. Dirk Ziesing

Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert lieferten kriegerische Ereignisse Anlässe für bedruckte Tücher, die einerseits der Information und als Andenken dienten, andererseits aber auch zu Propagandazwecken genutzt wurden. Auf deutscher Seite erlebten diese annähernd quadratischen Stoffstücke eine Hochkonjunktur im Französisch-Deutschen Krieg 1870/71 (s. RWM 02). Der aufkommende maschinelle Tuchdruck und die Entwicklung chemischer Farbstoffe ermöglichten eine Massenproduktion zu erschwinglichen Preisen.

Nachdem man ein paar Jahrzehnte lang mit entfernten Kriegsschauplätzen wie dem Russisch-Türkischen Krieg 1877/78 und dem Boxeraufstand 1900/01 vorlieb nehmen mußte, beflügelte die Euphorie zu Beginn des Ersten Weltkriegs erneut das Geschäft der Tuchdrucker.

Das Tuch im Detail. Zu den ersten Informationstüchern zählt eine Zusammenfassung der frühen Kriegserfolge auf deutscher Seite. Dieses Tuch dürfte bereits im August 1914 erschienen sein. Am 8. August schrieb der Publizist Maximilian Harden in der Zeitschrift Zukunft: „Siegen wollen wir. Siegen müssen wir“. Das Tuch trägt über dem von Lorbeer eingerahmten Bild Kaiser Wilhelms II. den entsprechenden Aufruf: „Wir wollen und müssen siegen!”

Handstreich von Lüttich geglückt. Am 4. August waren deutsche Truppen ohne vorherige Kriegserklärung in Belgien einmarschiert. Oben links ist das Bild einer ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 15 auf den Seite 1038 bis 1041. 

Die RWM-Depesche 15 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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Das Kriegsbild war im Reich noch während der ersten Kriegsmonate durch die Publizistik bestimmt, die Rekurs auf den Sieg von 1870/71 nahm. Schnell überstrahlte ein neuer Mythos das Scheitern im Westen.

Von Martin Grosch

2. September, sagen wir im Jahr 1895: Feierlichkeiten allenthalben im Deutschen Kaiserreich. Das Brandenburger Tor ist festlich geschmückt, Paraden, schwarz-weiß-rot beflaggte Häuser und patriotische Reden prägen das öffentliche Bild. Die Kinder haben schulfrei. Ein Nationalfeiertag, wie er im Buche steht. Wie kein zweiter Tag steht der Sedan-Tag für die Erinnerungskultur an den französisch-deutschen Krieg von 1870/71 (s. RWM 02). Alle zwei Jahre wurde die entscheidende Schlacht gegen die Franzosen vom 2. September 1870 bei Sedan noch einmal gedanklich siegreich durchgespielt, ja durchgekämpft. Die nationalen Hochgefühle, der Rausch und die Empfindungen waren real und ergriffen nicht nur die bürgerlichen Kreise im Reich. „Sedan“ war für die Deutschen mehr als nur eine gewonnene Schlacht – es war der Gründungsmythos einer neuen Nation. Deutlich zeigt dies ein Sedan-Büchlein, das zum 25jährigen Jubiläum 1895 in der Reihe „Neue Volksbücher“, die von der „Vereinigung von Freunden christlicher Volksliteratur“ herausgegeben wurden. „Die großen Siege unseres Volkes im Jahre 1870/71“ läßt hier der Autor R. von Restorff noch einmal aufleben. „Für das Vaterland zu leben und zu sterben, ist des deutschen Mannes höchster Ruhm“, betont er gleich zu Beginn, um dann im weiteren Verlauf über Kriegsausbruch und -verlauf den 2. September als „Gottesgericht“ zu glorifizieren und religiös zu überhöhen: ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 15 auf den Seite 1034 bis 1037. 

Die RWM-Depesche 15 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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Preußen und Bayern verfügten schon vor 1914 über militärische Fliegertruppen, die Flugapparate schwerer als Luft nutzten. 1914 wurden diese schwachen Maschinen als fliegende Augen der Führung eingesetzt.

Von Martin Brehl

Mit dem Flugzeug führte das preußische Militär das dritte System in der Luft ein. Während Ballon und Luftschiff „leichter als Luft“ sind, handelt es sich hier um das System „schwerer als Luft“. Um die Einführung wurde im Vorfeld heftig gestritten. Der Generalstab setzte sich für die Erprobung ein. Das Kriegsministerium hingegen lehnte es ab, für das sehr wenig leistungsfähige Flugzeug Gelder bereitzustellen. Dort wurde argumentiert, daß es unklug sei, zum damaligen Zeitpunkt die knappen Gelder in ein derartig fragwürdiges Mittel zu investieren. Stattdessen solle man sich auf die Weiterentwicklung der Luftschiffe zur Kriegstauglichkeit konzentrieren und zivile Entwicklungen im Flugsektor abwarten. Dieses Argument läßt es sich mit dem Wissen von 1909 durchaus nachvollziehen.

Militärischer Eigenbau zerschellte. Nach dem Beschluß, Flugzeuge durch das Militär zu erproben, stellte sich die nächste Frage. Sollte man ein Flugzeug auf dem Markt kaufen oder es selbst fertigen? Man entschloß sich zu letzterem. Der Dreideckerentwurf des Regierungsbaurates a. D. Hoffmann wurde angenommen und ab März 1909 ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 15 auf den Seite 1032 bis 1033. 

Die RWM-Depesche 15 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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