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messner seehase engadiner krieg 1499 1500

 

Dieses Buch beschreibt den Engadiner Krieg 1499/1500 und zeigt, welche Reiseziele in der Schweiz, Tirol und Südtirol damit verbunden sind.

Die Alpen sind nicht nur beliebte Reiseregion, sondern auch geschichtsträchtiger Raum. Man muß sich die heutigen Staatsgrenzen wegdenken, um die faszinierende Zeit um 1500 verstehen zu können. Im Engadiner Krieg kämpften die Heere der Habsburger, der Eidgenossen und der Graubündner um die Vorherrschaft – in den Jahren, in denen die Renaissance in hoher Blüte stand. Deshalb spielen bekannte Personen und Familien wie Kaiser Maximilian I. oder die Mailänder Sforza ebenso eine Rolle wie die namenlosen Pikenträger, die in kleinen Aufgeboten ins Feld zogen.

Die Autoren Florian Messner, Detlef Ollesch, Hagen Seehase und Thomas Vaucher haben vier unterschiedliche Sichtweisen in dieses Buch eingebracht. Ergebnis ist ein Streifzug durch eine Zeit von Machtintrigen, Freiheitsdrang, Burgen, Landsknechten und staatsmännischen Erwägungen. Die Zeit des Engadiner Kriegs ist spannend – mit diesem Buch in der Hand läßt sie sich erwandern und erfahren.

RWM K 006 Seehase Engadiner Umschlag 

Messner, Florian; Ollesch, Detlef; Seehase, Hagen; Vaucher, Thomas:

Der Engadiner Krieg. Eine Reise in die Renaissance.

Format A5

180 Seiten, durchgehend farbig bebildert.

Verkaufspreis 34,90 Euro (DE)  / 35,90 Euro (AT) / CHF 39,90 (CH). 

logo im rwm kiosk 200

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rwm depesche hgm vortrag maria theresia 150317

Dr. Elfi Thiemer präsentiert am 17. März 2015 im Heeresgeschichtlichen Museum Wien zwei besondere Persönlichkeiten, die am Wiener Hof in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Einfluß hatten:

Wenzel Anton Graf Kaunitz (1711-1794), der Superdiplomat am Wiener Hof, war Maria Theresias Staatskanzler und engster Vertrauter in schwierigen innen- und außenpolitischen Situationen – eine vielschichtige Persönlichkeit und nicht ganz frei von komischen Schlagseiten und Eigenheiten.

Der Leibarzt Maria Theresias, Gerard van Swieten (1700-1772), war gebildet und erfahren, ein medizinischer Aufklärer mit außergewöhnlichem Organisationstalent. 1763 hielt er seine Rede „Über die Erhaltung der Gesundheit der Greise“ (damals 50+). Viele seiner Ratschläge sind aktueller denn je.


Heeresgeschichtliches Museum, Arsenal, 1030 Wien. Der Vortrag beginnt in der Ruhmeshalle um 19.30 Uhr.


rwm franz ludwig von pfalz neuburg

 

Am 24. Juli 1664, also vor 350 Jahren, wurde zu Neuburg Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg geboren. Er war eine der bedeutenden Personen seiner Zeit.

Franz Ludwig hat als Landeshauptmann von Schlesien, Fürstbischof von Breslau und Worms, Hochmeister des Deutschen Ordens, Fürstpropst zu Ellwangen, schließlich Kurfürst-Erzbischof von Trier und dann Mainz unübersehbare Spuren in unserer historischen Landschaft hinterlassen.

Neben allgemein relevanten Initiativen (so die ersten mehrsprachigen Rituale im deutschsprachigen kirchlichen Raum) legte seine umfassende Staatserneuerung zu Trier und Mainz (Justiz-Verordnung,  Hofgerichtsordnung, Revisionsgerichtsordnung und Geschäftsreformordnung jeweils 1719, Trierer Forstordnung 1720, Steuerordnung 1723, Mainzer Forstordnung 1729, Kanzleiordnung und Gebührenordnung 1730) den Grundstein für die moderne Regierungspraxis im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Daneben ist er als Erneuerer des Trierer und Wormser Doms, als Erbauer der Hl.-Rock-Kapelle zu Trier, der Moselbrücken in Trier und Koblenz, schließlich des Deutschhauses (heutiges Landtagsgebäude) in Mainz auch optisch noch sehr präsent.

Vielleicht ist diese hier nur in grober Auswahl erwähnte Fülle an langfristig bleibenden und prägenden Maßnahmen dazu angetan, sich in Unterricht, Lehre und Forschung mit dieser großen Gestalt zu beschäftigen.

js

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Im Jahr 1478 traf bei Giornico ein überlegenes, mehrere zehntausend Mann zählendes Mailänder Heer auf einen kleinen Haufen Schweizer unter dem Luzerner Feldhauptmann Frischhans Theiling. Das Ergebnis der Schlacht – ein Sieg der Schweizer. Führte behender Entschluß des militärischen Führers und Ausnutzung des Geländes zum Sieg? Oder ist alles Legende? Erfahren Sie mehr.

Von Hagen Seehase

Es war kalt, bitterkalt. Eine kleine Schar ausgesuchter eidgenössischer Krieger, verstärkt durch zu allem entschlossene Freiwillige aus der Leventina, erwartete den Angriff eines weit überlegenen Mailänder Heeres, dessen Kopfzahl nach Tausenden zählte. Auf den Rat des Leventiner Hauptmanns Stanga stauten die Waffenbrüder den Fluß Tessin auf. Fast der ganze Talgrund verwandelte sich in eine tückische Eisfläche. Die Mailänder hatten bald auf dem glatten Untergrund rutschend ihre Marschformation aufgegeben, als die Eidgenossen und Leventiner, 600 an der Zahl, aus überhöhter Position hinter einer Welle von herabgestürzten Felsbrocken und Baumstämmen angriffen. Frischhans Theiling, der Feldhauptmann der Luzerner, verrichtete Wunder an Tapferkeit, Hauptmann Stanga wurde tödlich verwundet. Er wurde zu seinem Haus getragen, wo er gerade die Siegesnachricht vernahm, als ihn der Tod ereilte. Stanga war neben zehn toten Eidgenossen einer von rund 50 Leventiner Gefallenen, während 1400 Mailänder das Leben lassen mußten.

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Die Ausstellung "Die Gründung der Albertina - Zwischen Dürer und Napoleon" zeigt erstmals rund 100 hochkarätige Meisterwerke aus der Sammlung der Albertina im Kontext der wechselvollen und spannenden Lebensgeschichte ihrer Gründer - Herzog Albert von Sachsen Teschen und Erzherzogin Marie Christine.

Die großangelegte Präsentation vereint die Highlights der Sammlung - von Michelangelo über Rembrandt und Rubens bis Caspar David Friedrich. Auch das Herzstück der Albertina, Dürers berühmter Feldhase kann nach zehn Jahren Schonfrist in dieser Schau dem interessierten Publikum wieder zugänglich gemacht werden.

Die Zeitspanne, die von der großangelegten Ausstellung dokumentiert wird, reicht von 1738 bis 1822: Vom Zeitalter des höfischen Barock unter Maria Theresia und der Aufklärung unter Joseph II., über die Vormoderne und den Revolutionsjahren in Amerika und Europa bis zum biedermeierlichen Vormärz nach dem Wiener Kongress. Die Lebensstationen der Sammlungsgründer - Herzog Albert von Sachsen-Teschen und Erzherzogin Marie Christine - präsentieren mit Dresden, Rom, Paris, Brüssel und Wien die führenden Zentren der Kunst und Politik und geben dabei Einblick in die vielschichtigen Netzwerke von Sammlern und Kunsthändlern, das feudale Leben des europäischen Hochadels sowie die politische sowie geistige Neuorientierung unter den Prämissen der Aufklärung.

Albertina, 1010 Wien, Albertinaplatz 1. Geöffnet vom 14. März bis zum 29. Juni 2014 täglich 10 bis 18 Uhr, Mittwoch 10 bis 21 Uhr.


RWM 08 000Wußten Sie übrigens, daß Albert von Sachsen-Teschen nicht nur Schöngeist, sonder nach der Kanonade von Valmy im Ersten Koalitionskrieg (1792-1797) auch Oberkommandierender der deutschen Armeen am Rhein war? Zu diesem Krieg finden Sie die Hintergrundberichte in RWM-Depesche 08


 

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In Paderborn zeigen bis zum 3. November 2013 das Diözesanmuseum, die Kaiser­pfalz und die städtische Gallerie die Ausstellung „Credo – Christianisierung Europas im Mittelalter“. 

Rund 800 hochkarätige und teils noch nie ausgestellte Exponate aus internationalen Museen sowie archäologische Neufunde dokumentieren diesen rund 1000 Jahre umfassenden Prozeß und seine Rezeptionsgeschichte in späteren Jahrhunderten. Die Christianisierung wird als dynamischer Prozess präsentiert, der sich in den einzelnen Regionen Europas auf ganz unterschiedliche Weise vollzog.

credo-mittelalterausstellung-in-paderbornBesucheranfragen, Gruppenführungen: Servicebüro Credo 2013, Marienplatz 2a· 33098 Paderborn Tel. 05251 88-2002 Fax: 05251 88-2990 E-Post: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.credo-ausstellung.de

Diese Meldung finden Sie auch im Kaleidoskop von RWM-Depesche 12 auf Seite 860.


1603 legten die Spanier mit dem Fort von Fuentes bei Colico am Comer See eine kleine Festung zur Sicherung ihrer Herrschaft an. General Bonaparte ließ das Fort nach 1796 zerstören.

Noch heute zeugen die Ruinen des Forts mit der überdimensionierten Kirche, die der heiligen Barbara geweiht war, vom Herrschaftsanspruch der allerkatholischsten Spanier im Herzogtum Mailand. Mit ihr sollten Graubündner und Venezianer aus dem Lande gehalten werden.

Das Fort wurde 1735 habsburgisch. Im Jahr 1785 erklärte Kaiser Josef II. es für militärisch nutzlos, elf Jahre später ließ der französische General Bonaparte es schleifen.

Der italienische Fersehsender RAI 5 zeigt einen Film, der die Anlage und die Geschichte des Forts erklärt. Für die, die der italienischen Sprache nicht mächtig sind: Die Bilder der Anlage und ihrer Umgebung sprechen für sich.

Klicken Sie oben auf das Bild, um zum Film zu gelangen. Gehen Sie in der Lombardischen Wochenschau zu Minute 24:55, hier beginnt der Film. Eine eigene Netzseite des Forte di Fuentes gibt in italienischer Sprache nützliche Hinweise für den Besuch der historischen Anlage. Die Betreiber beantworten E-Briefe in englischer Sprache.

  

Neu in unserem Angebot:

van Hoof, Joep: Uniformen des 18. Jahrhunderts. Zeitgenössische niederländische Uniformzeichnungen von 1752 bis 1800

Farbbildband, 320 Seiten, rund 200 Farb-Reproduktionen von originalen, zeitgenössischen Aquarellen und Zeichnungen, Leinen gebunden mit Schutzumschlag, Großformat: Höhe 30,5 x Breite 26 cm. Preis: 69,00 Euro

Klicken Sie einfach auf den Buchtitel, um in den RWM-Kiosk zu gelangen.


  

Zwei neue Bildbände des Wiener Verlags Militaria befassen sich mit dem preußischen König Friedrich II. und der Uniformierung der preußischen Armee zwischen 1740 und 1786.

Autoren: Hohrath, Daniel (mit Beiträgen von Judith Zimmer und Elisabeth Boxberger)

Zwei Farb-Bildbände mit Schuber, insgesamt 824 Seiten, ca. 1500 Farbbilder und SW-Fotos, Leinen gebunden mit Schutzumschlag und Hartkarton-Schuber, Großformat: Höhe 29,5 x Breite 26 cm, Preis 129,90 €

Das zwei Bände mit zusammen 824 Seiten zeigen die Uniformen der Armee Friedrichs des Großen.

Klicken Sie zum Bestellen einfach auf den Buchtitel.

  

Die Schlacht bei Torgau auf den Süptitzer Höhen jährt sich am 3. November 2010 zum 250. Mal.

Der Heimat und Kulturverein Süptitzer Höhen e.V. richtet deshalb vom 5. bis 7. November 2010 eine Gedenkveranstaltung aus.

Am 3. November 1760 siegte die Armee Friedrichs II. von Preußen über Truppen der Reichsarmee unter dem k.k. Feldmarschall Graf v. Daun. Der Kampf wird als die modernste Schlacht des 18. Jahrhunderts bezeichnet, weil die Preußen die Reichstruppen von zwei Seiten angriffen und von ihren Nachschubwegen abschneiden sollten. Nach harten Kämpfen siegten die Preußen, die einen unbewachten Übergang ausnutzen konnten.

Informationen zur Gedenkveranstaltung: Heimat- und Kulturverein Süptitzer Höhen e.V. c/o Ingolf Kukard, Am Gewerbepark 15, 04860 Süptitz. Verbindung über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Fernruf 03421/713424.